607
Luftströmung.
fsen in eile atmosphärische Luft' entweicht, deren Dichtigkeitals unveränderlich zu betrachten ist. Soll dann die zum Aus-strömen erforderliche Zeit gefunden werden, so sey die anfäng-liche Dichtigkeit der im Gefäfse zusammengedrückten Luft = D,die verminderte nach dem Ausströmen während einer gegebenenZeit ==> B, die der atmosphärischen = b, und es folgt dann ausdem Vorhergehenden (B. 1.), dafs
r' — r.Y' DT^—~h)
1 B(D — b) '
seyn und die Bewegung für B = b aufhören mufs. Ist dannfür die Geschwindigkeit = c der Werth von s wie oben be-
r j tu r- ' D'(B.— b)
, so mufs derselbe für c = s ^ ^ -— seyn,
d t ausströmendeD(B-b)) ^
und dieGasmenge beträgt
stimmt
im Differentiale der Zeit
mBdt, .-xu-> B ^ D _ b ^
Es ist aber diese Menge oben (B. 3.) bereits = — V d b gefun-den worden (wenn B, oben b genannt, den verminderten Druckder Luft bezeichnet), und so folgt also, dafs
D(B — b)'
mBdtf(4gs i}CD
-b ))
V dB
ist, woraus
dB
gefunden wirdV
(4g s D)Das Integral giebt
r(B*-bB)
b)
•-[ b ~7 + r(ß*-bB)]+c,
V
— x
]•
t = — — - log. nat,
m 1T (4 g s D)
und wenn man nur Bestimmung der Constante berücksichtigt,dafs für t = 0 auch B == D werden mufs, so ist
1„„. r o-ib+r ( D.-Db)
K(4gsD) ° L B — rh + |^(B 2 — bB )
Weil das Ausströmen aufhört, tvenn B = b wird, so erhält manfür die erforderliche Zeit auch die Gleichung
,=lxpE 2 „ g .
m K(4 g s D)
6) Auf ganz gleiche Weise gelangt man leicht zur Beant-wortung der Frage, wie lange Zeit erfordert werde, damit dieLuft oder eine Gasart aus einem von zwei mit einander verbun-
r
nat. I
D-hb+VW-
• Dbj