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Luftströmung.
nachher durch cPAlembert 1 und insbesondere durch Bossut 1 2allgemein verbreitet, später insbesondere von den Engländern 3 4in dieser Einfachheit beibehalten, und genügt auch zur Beant-wortung der meisten hierüber vorkommenden Aufgaben*. In-zwischen ist hierbei ein für allemal ein gewisses Verhältnifs derDichtigkeit der atmosphärischen Luft angenommen, statt dafsdieses sich mit der Temperatur und dem Barometerstände jeder-zeit ändert. Die spätem Bearbeiter dieses Problems haben da-her grofserer Schärfe wegen hierauf Rücksicht genommen unddie daraus folgenden Bedingungen sogleich in die Formeln ein-geführt. Am vollständigsten ist dieses geschehn durch Navierin seiner gehaltreichen Abhandlung 5 , woraus hier um so mehrdas Wesentlichste mitgetheilt werden mufs, als die darin ent-haltenen eleganten Formeln zur Berechnung künftiger Versucheüber diese Aufgabe unentbehrlich sind. Bezeichnet man hier-nach den Druck der Flüssigkeit im Innern eines Gefäfses durch
1 Traitd de l’Equilibre et du rnouvement des Fluides. Liv. II.cbap. 4. in dessen Oeuvres mathe'inatiqueS, XVI T. 4. oder in dessenOeuvres. Par. 1821. V T. 4. T. II.
2 Traitd tlidorique et experimental d’Ilydrodynamique. II vol. 8.Lehrbegriff der Hydrodynamik. Uebers. von K. C. Langsdorf. Frankf,1792. II Th. 8. Th. I. S. 409.
S Oli^ih Gregory Darstellung der mechanischen Wissenschaftenübers, von "biETLEm. Halle 1824. Th. I. S. 596. Encyclop. Britan-niqne. Art. Pneumatics. Robison Mechanical Philosophy. By Dav.Brewster. Edinb. 1822. T. III. p. 682 ff. Barlow in Encyclopaediametropolitana. Mixed Sciences. T. I. p. 339 u. a. m.
4 Für die praktische Anwendung wird diese Formel meistensohne Beweis angenommen, z. B. von Karstes in seinem Handbuch derEisenhüttenkunde. Halle 1816. Th. t. S. 574. von J. Baader in: Beschrei-bung nnd Theorie des englischen Cylindergebläses. München 1805.S. 64. von V'tLLEFOssE in Stüskel’s Magazin für Eisenberg- und Hütten-kunde Th. I. Heft 3. S. 240. von Gähn in Samlingar i Bergsvetten-skapen af E. T. Scrdenstierna och C. J. Lidbeck.. Stockh. 1809.p. 91. u. a.
5 Mdmoires de l’Acade’mie Roy. des Sciences de l’Institut deFrance. T. IX. p. 311. Auch im Journal du Gdnie civil. 1829. Nov.Ein sehr kurzer Auszug befindet sich in den Ann. de Ch. Ph. T.XXIV. p. 400 ff. Dals Barometerstand und Temperatur bei dieserFormel zu berücksichtigen sind, hat übrigens schon Gilbert bemerkt,s. G. XXVIII. 391., und wird überhaupt allgemein angenommen, wennman sich auch, zu gröTserei’ Bequemlichkeit, eines constanten Ver-hältnisses bedient.
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