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Porosität.
seyn soll. Wird dann die genannte Campane über einem Glaseauf den Teller der Luftpumpe gestellt, oben in die Fassungetwas Quecksilber gegossen und exantlirt, so drückt die LuftLetzteres in einem meistens nicht sichtbaren feinen Itesen her-ab, so dafs es sich in dem untergestellten Glase in kleinen,stets wachsenden Kügelchen sammelt. Auch durch Leder läfstsich das Quecksilber pressen, wenn man ein kleines, dasselbeeinschliefsendes Säckchen fest zubindet und mechanischen Druckdagegen anwendet, oder wenn man in die eben beschriebeneFassung einer Campane eine Scheibe dicken weifsen Ledersstatt des Holzes anbringt. Die Schale der Eier besteht auseinem feinen Häutchen und einer äufsern, meistens aus Kalk-erde gebildeten Hülle, welche beide dem unbewaffneten Augekeine Toren zeigen und auch der Luft den freien Durchgangnicht verstatten. Im Innern befindet sich eine kleine, zur an-fänglichen Ernährung der Frucht erforderliche Luftblase, auchenthält die Flüssigkeit selbst absorbirte Luft. Legt man daherein Hühnerei in ein Glas mit Wasser, setzt dieses unter eineCampane und exantlirt, so sieht man die Luft aus dem Innerndurch die, hiernach als porös sich zeigende, Hülle in sehrfeinen Strömen hervordringen und im Wasser aufsteigen. Durcheben diese Toren mufs auch ohne künstliche Vorrichtungen einestete Verdunstung stattfinden und diese dann eine allmälige Um-wandlung der in den Eiern enthaltenen Substanzen bewirken, wo-ne»en man sie durch Verschliefsung der Toren schützen kann.
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Letzteres geschieht durch Ueberziehen derselben mit Firnifs,oder noch zweckmäfsiger, wenn man sie in Kalkmilch legt.Zu diesem Ende löscht man den Kalk im vielem Wasser zueiner nach dem Erkalten der fetten Milch an Consistenz ähn-lichen Flüssigkeit, rührt dieselbe stark um und legt die Eierso hinein, dafs sie ganz damit überdeckt sind, wodurch mansie den ganzen Winter hindurch und selbst auf längere Zeitgegen das Verderben sichert. Wenn man endlich einige Blät-ter Tapier mit einer Auflösung von Silberglätte (gelbes Blei-oxyd, argyritis') in Essig oder einer Auflösung von Blei—zucker (essigsaures Blei) beschreibt, so ist diese Schrift an-fangs nicht sichtbar; legt man sie aber in ein dickes Buchund in dieses zugleich vorn und hinten , auch allenfalls in derMitte, Blätter von Fliefspapier, die mit einer wässerigen Lö-sung von Schwefelleber getränkt sind, und umbindet man das