Porosität.
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einer feinen Zerreifsung ableitete, wie bereits oben 1 mitgetheiltworden ist. Ausgemacht ist wohl, dafs namentlich die Metalle inder bis jetzt betrachteten Bedeutung für nicht porös gelten müs-sen , wie dieses die starken Compressionen der Luft in denW indbüchsen genügend beweisen.
Bei tropfbar flüssigen Körpern kann man weder mit blo-fsem Auge noch mit den stärksten Vergröfserungen der bestenMikroskope solche eigentliche Zwischenräume wahrnehmen, alsbei festen, auch macht ihr specifisches Gewicht hierbei kei-nen Unterschied, indem diese anscheinende vollkommene Dich-tigkeit sowohl bei flüssigen Metallen , namentlich dem Queck-silber, als auch beim Weingeiste und den spec, leichtestenAetherarten angetroffen wird. Dafs dieses nicht von der Dich-tigkeit, d. h. von der Menge der in einem gegebenen Raumevereinten materiellen Theilchen abzuleiten sey, unterliegt kei-nem Zweifel, indem Holzarten und Knochen, welche speci-fisch schwerer als Wasser sind , unter dem Mikroskope zahl-lose Poren zeigen. Man leitet daher den Mangel der Porosi-tät bei den Flüssigkeiten von einer gleichmäfsigen Vertheilungoder Lage der Bestandtheile ab, woraus denn zugleich nachatomistischer Ansicht folgt, dafs die körperlichen Elemente ein-ander näher kommen können, als in demjenigen Zustande, inwelchem sie keine sichtbaren Poren zeigen, und letztere alsodennoch, aber unmerklich klein, vorhanden seyn müssen.
Oft dringen sehr feine Materien nicht durch Körper, de-ren Zwischenräume gröfser sind, als wir die Elemente vonjenen annehmen müssen. So sind unter andern die Poren imKorke nach mikroskopischen Messungen bei weitem gröfser alsdie kleinsten Theile des Wassers, des Weins und andererFlüssigkeiten, lassen aber diese dennoch nicht durch, wie manbei verkorkten Flaschen wahrnimmt 2 , ja ein etwas zusammen-gedrückter weicher und sehr poröser Kork Iäfst sogar die Luft-
und Gas - Theilchen nicht durch seine Masse dringen. Die
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1 S. Compressionsmaschine. Bd. II. S. 220.
2 Das Eindringen des Wassers in verkorkte Flaschen, die imMeere zu beträchtlicher Tiefe versenkt werden, nach den Versuchenvon Leslif. (oben Bd. II. S. 214.), Perkins, HEnzaEnr. (Magazin for Na-tnrvidensk. 1825. p.75il.) und andern, ist keine Folge der Porositätdes Korks, indem die Flüssigkeit vielmehr neben demselben vorbeigeprefst wird.