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Presse,
eigentlichen Art der Wirksamkeit dieser Maschinen ergiebtsich überzeugend, dafs die Höhe der drückenden Wassersäule!zwischen zwei veränderlichen Extremen liegen mufs; sie darf)nämlich nicht zu klein seyn, weil sonst das Herabgedrückt-werden des Extracts nicht blofs zu langsam, sondern überallnicht regelmäfsig erfolgen und derselbe vielmehr an eineroder an einigen Stellen herabträufeln würde, wo der gerinusteWiderstand statt fände. Auf der andern Seite darf sie aber)nicht zu grofs seyn, nicht sowohl wegen der erforderlichen]großem Stärke der einzelnen Theile des Apparats, als viel-mehr wegen der Unbequemlichkeit, welche mit der zuneh-menden Höhe der Röhre gleichmäfsig oder sogar in einem!gröfsern Verhältnisse wächst, insbesondere aber, weil bei ei-'nem zu starken hydrostatischen Drucke leicht ein nur partiel-les, an den Stellen des geringsten Widerstandes statt findendesschnelles Herabiliefsen eintreten könnte, ohne dafs die deich-mäfsig bewegte Auflösung im ganzen Cylinder den gesammtenlExtract vollständig lieferte. Der letztere Nachtheil findet zwar]nur selten statt, da die Höhe der Röhre nicht leicht übermä- 1fsig grofs seyn kann und die Geschwindigkeit des Herab-fliefsens der enthaltenen Flüssigkeit durch den verhältnifsniäfsigjso viel weitern Cylinder bedeutend vermindert wird , allein diejErfahrung hat dennoch hinlänglich bewiesen , dafs eine mitt-lere Flöhe der Röhre von etwa § par. Fufs, wie sie auch]ohngefähr von Geiger angegeben wurde, vollständig genügt,Inzwischen legte man bald einen zu hohen Werth auf|die Stärke des hydrostatischen Drucks, indem man theore-tisch voraussetzen zu dürfen glaubte, was auch die Erfahrungjbestätigt haben sollte, dafs die Extracte durch denselben imtAllgemeinen concentrirter und aus einigen Substanzen über-haupt nur dadurch erhalten würden. Aufserdem hat die An-bringung eines auch nur 8 Fufs langen Rohrs, das Einfrillenjdes Wassers in den Trichter desselben und das Befestigen ei-nes Gefäfses mit der erforderlichen Flüssigkeit in dieser Höhe|allerdings manche Schwierigkeiten , und man war daher dar-auf bedacht, diese Apparate bequemer und zugleich für einen'stärkern hydrostatischen Druck einzurichten, womit dann zu-gleich die Absicht verbunden wurde, die Flüssigkeit heifs mit]der zu extrahirenden Substanz in Verbindung zu bringen, ' vaSbei Anwendung eines langen Rohrs schwierig oder ganz u n "