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Siebenter Band. N - R.
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Hydromechanische.

nach sie ganz eigentlich den Namen der hydromechanischenverdient, indem sie zur Erzeugung der stärksten mechanischenGewalt angewandt wird. Obgleich das ihr zum Grunde lie-gende Princip höchst einfach und seit den ältesten Zeiten herallgemein bekannt ist 1 , so scheint es doch nicht, dafs manfrüher eine praktische Anwendung davon gemacht habe, jaselbst in England wurde Bhamau’s patentirte Presse weit we-niger bekannt und bei weitem nicht so häufig gebraucht 2 , alssie es verdient und dieses gegenwärtig der Fall ist. ln Frank-reich scheint man sie erst später kennep gelernt zu haben 3als in Deutschland , wo sie aus einigen Reisebeschreibungenbekannt und auch praktisch in Anwendung gebracht wurde 4 .

Die Bramah’sche Presse beruht auf dem hydrostatischenGesetze, welches man gewöhnlich durch den anatomischenJleher und den jollis hydrostaticus von s’Gha vesandk er-läutert. ln den beiden mit einander verbundenen Cylin-dern A und B wird nämlich das Wasser im gleichen Niveau Fig.stehn, so dafs die Querschnitte derselben ua und ßß eine ge-nau horizontale Oberfläche bilden. Giefst man Wasser in diekleine Röhre, so dafs es bis yy steigt, so wird dasselbe inder grofsen sich gleichfalls bis f/ ß> erheben, und der kleineWassercylinder yaay drückt also gegen die horizontale Flächeßß mit einer Kraft, welche dem Gewichte eines Cylinders vomCubikinhalte ßß'ßaß' gleich ist. Der Druck gegen die Flächeßß wird also der Höhe des Wassers in der kleinen Röhreproportional zunehmen, und kann demnach bis auf eine allemechanische Mittel übertrefFende Gröfse vermehrt werden, wenn

1 Die erste Idee, den ungleichen mechanischen Druck des Was-sers als bewegende Kraft für Maschinen zu benutzen, findet sich inPascal’s Schrift: De l’equilibre des Liqueurs. Par. 1663.

2 Thomas Yolhg in seinen 1807 erschienenen Lectures erwähntsie zwar, giebt aber eine Zeichnung, woraus hervorgeht, dafs er dieeigentliche Constrnction nicht kannte.

3 In der Encyclopedie methodique T. IV. p. 379, der zu Paris

1822 gedruckt ist, wird eine ähnliche, aber unvollkommene Pressenach einer Angabe in den Anaales des arts et manufactures. T. VT.p. 100. beschrieben. ..

4 Gilbert in seinen Annalen T, LX. S. 1. theilte 1819 die ur-sprüngliche Beschreibung derselben durch Nicholsoh mit, und eineNachricht von 1818, dafs Nathusils zu Hundisbury sie bereits in An-wendung gebracht habe.

VII. Bd.

Nun