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Siebenter Band. N - R.
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Prisma.

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züge allerdings einräumt, sie jedoch für zu sehr zusammen-gesetzt in ihrem Baue und einer zu genauen Sorgfalt in derBehandlung bedürfend hält. Vorzüglich belehrend handeltüber dieselben v. Gerstxeu 1 theils nach frühem Beschreibun-gen, theils nach eigner Ansicht und Prüfung solcher Maschi-nen. Einige Verbesserungen derselben sind vorgeschlagen,unter andern durch D. A. Borgxis 2 , um sie zum Auspressendps Oels und Mostes bequem einzurichten , desgleichen durchIIali.ette 3 , dessen Maschine jedoch in einem hohen Gradekünstlich gebaut ist. Alran 4 sucht darzuthun , dafs es bes-rser sey, Oel zur comprimirenden Flüssigkeit zu wählen, alsWasser, wofür sich allerdings bedeutende Gründe anführenlassen, obgleich der höhere Preis dieser Substanz und dasallmälige Dickwerden derselben sich als Hindernisse zeigen,

M,

P r i s m a.

Prisma ; le Prisme; the Prismen ist in der Ste-reometrie der Name jedes Körpers, dessen ebene Seitenflächensich in parallelen Linien schneiden und dessen beide Grund-flächen parallele Ebenen sind.

In der Fhysik wird vorzüglich in der Optik vom PrismaGebrauch gemacht, indem man sich der prismatischen Körperbedient, um die Erscheinungen der Brechung des Lichts undder dabei hervorgehenden Farben zu zeigen, auch um dieStärke der Brechung zu bestimmen.

Man bedient sich gewöhnlich der dreiseitigen Prismen,indefs kommt es ljei der Bestimmung der Brechung nur auldie Neigung der beiden Seitenflächen an, durch welche dereintretende und wieder austretende Lichtstrahl geht, und die-ser Winkel heifst der brechende TVinkel. Soll das Prisma zugenauen Versuchen dienen, so müssen diese zwei Seitenflä-chen vollkommene Ebenen seyn und man mufs ihren Nei-

1 Handbuch der Mechanik. Bd. JI. §. 100. S. 132. Prag . 1832. 4.

2 ßrugnatelli Giornale di Fisica cet. T. X. p. 1.

3 Bulletin de la Soc. d’Encouragement. N. 27 2. daraus in Ding-ler’s polyt. Journ. T. XXIV. p. 473,

4 Dingler’s Journ. T. XXIX. p. 85.

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