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Siebenter Band. N - R.
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Quelle.

Thon, grauer Sandstein, eine stärkere Schicht mergeligerSandstein mit etwas Kalk, Quarz-und Dolomit - Conglomerat,wieder mergeliger Sandstein und Dolomit-Conglomerat, wor-unter die zweite Quelle sich zeigte, hierunter eisenschüssigerMergel, sandhaltiger Kalk, grauer Sandstein, eisenschüssigerMergel, Dolomit, abermals eisenschüssiger Mergel, blauer ThonUnd grauer Sandstein, unter welchem die dritte Quelle zumVorschein kam; endlich eisenschüssiger Mergel, grauer Sand-stein, blauer Thon, wieder grauer Sandstein, eisenschüssigerMergel und zuletzt harter, quarziger Sandstein. Zwischen denbeiden letzten Schichten fand sich die vierte Quelle, jedoch ,stieg keine von allen bis zur Erdoberfläche hinauf und dasWasser mufste daher in einem 30 F. tiefen Brunnen gesam-melt werden.

Das technische Verfahren beim Bohren der artesischenBrunnen ausführlich mitzutheilen liegt aufser den Grenzendieses Werks. Es wird daher genügen , blofs im Allgemeinenzu bemerken, dafs man in das obere lockere Erdreich bis aneine festere Lage einen Schacht, einen gewöhnlichen Brunnen,zu graben und dann die verschiednen geeigneten Bohrer an-zuwenden pflegt. Hat man blofs festes Gestein oder harteErdschichten zu durchbohren, so ist die Operation einfach,fällt aber die losere Masse von der Seite in das Bohrloch, somüssen Röhren eingebracht und im Fortgange der Operation* fortwährend tiefer eingesenkt werden. Letzteres, was bei

weitem die gröfsten Schwierigkeiten verursacht, geschieht da-durch, dafs man die Röhren vermittelst der Ramme stets tie-fer hinabtreibt, oder dafs man in den höhern und weitern un-ten engere nachschiebt. Zu den Röhren nimmt man hölzerne,besser aber eiserne, die bei wachsender Tiefe durch ihr eis-nes Gewicht nachzusinken pflegen, und in denen später dasWasser aufsteigen kann, ohne sich wieder in den lockern Erd-schichten zu verlieren.

Erst in den neuern Zeiten hat man die artesischen Brun-nen vermittelst des Bohrers aufgesucht, früher dagegen pflegteman blofs die obere Erdkruste zu durchgraben, bis man zueiner darunter liegenden Thonschicht gelangte, die man gleich-falls bis fast ans Ende dnrchgrub, worauf ein Rohr in dieOefFnung gesetzt und vermittelst desselben der Rest der Schichtdurchstolsen wurde, so dafs das unter derselben gespannte