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Siebenter Band. N - R.
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Periodischer Wechsel.

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wasser der nächsten Erhöhungen nicht mehr einsaugen kann,so dafs dieses über der Erdoberfläche zum Vorschein kommt;der Coden bleibt daher wegen mangelnder Wärme und Ver-dunstung zu kalt, die Gewächse gedeihen nicht und es ent-steht Mifswachs.

Sehr viele Quellen liefern allezeit eine gleiche MengeWaäser. Am meisten ist dieses der Fall bei solchen, die ausGletschern entspringen, weil der wärmere Boden ununterbro-chen eine deiche Menge Eis und Schnee aufthaut; die hei-J'sen , aus Urgebirgen hervorbrechenden, desgleichen die mei-sten Mineralquellen, und auch solche, die ausgedehnten Berg-ketten ihren Ursprung verdanken, haben gleichfalls diese Ei-genschaft, weil sie aus grofsen Ansammlungen entspringen,bei denen die ungleiche Menge des zufliefsenden hydrometeo-rischen Wassers durch anderweitige Nebenbedingungen wie-der ausgeglichen wird, insbesondere wenn die Ansammlungenaus den verschiedenen Jahreszeiten durch längeres Verweilenin der Erde vereinigt werden und hierdurch die constanteTemperatur der Quellen bedingt wird. Andere Quellen da-gegen zeigen einen kenntlichen Wechsel ihres Reichthuros,wovon die Ursachen sich meistens aus örtlichen Verhältnissenleicht auffinden lassen. Manche, die aus geringen Höhen ihrWasser erhalten, wechseln mit der Nässe und Trockenheit derWitterung und versiegen bei anhaltender Dürre gänzlich, wassich eben so bei den unterirdischen Wässern der Brunnen, alsbei den zu Tage ausgehenden ereignet. Andere dagegen be-folgen einen entgegengesetzten Wechsel und sind in der wär-mern Jahreszeit am reichsten, weil sie ihr Wasser von schmel-zendem Schnee und Eis erhalten. W. Blasd 1 will nach ei-ner anhaltenden Reihe Von Beobachtungen gefunden haben,dafs die Wasserhöhe in gegrabenen Brunnen wechselt, indemsie im Wintersolstitium bis zum Minimum abnehmen, balddarauf wachsen und im Sommersolstitium ihr Maximum errei-chen sollen; allein dieses kann nur durch Oertlichkeiten be-dingt seyn und nicht als allgemeine Regel gelten. Ein hier-von abweichendes Resultat geht dagegen aus den mehrjährigenMessungen hervor, welche Henwood 2 bei den Dampfmaschi-

1 Phil. Mag. and Arm. of Phil.N. S. T.XI.N.61. p.58. N.61p. 88.

t Phil. Mag. and Ann. T. IX. p. 170.