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Quelle.
schmack unterscheidet und zur bessern Ausscheidung der ver-unreinigenden Substanzen zmn Filtriren seine Znflucht nimmt 1 ,■wie dieses namentlich in Paris geschieht. Diejenigen Quellen,welche aus kalkhaltigen Lagerungen kommen, führen eine grö-fsere oder geringere Menge kohlensaurer, salzsaurer oder schwefel-saurer Kalkerde mit sich , da diese Mineralien in geringer Quan-tität im reinen Wasser auflöslich sind. Enthält das Wasser einegröfsere Menge Kohlensäure, so unterstützt diese die Auflö-sung des kohlensauren Kalks, die Auflösung ist reicher, aberbeim Austritte an die atmosphärische Luft entweicht eine Quan-tität Kohlensäure, ein Theil der Kalkerde fällt hierdurch , einanderer durch die Verdunstung des Wassers nieder und esentstehn die verschiednen Tropfsteingebilde. Aber auch durchdas Sieden wird ein Theil der aufgelösten Erden gefällt undin den Kochgefäfsen, namentlich den metallnen, der Sinter-stein, Pfannenstein (oft unrichtig Salpeter genannt) gebildet,welcher in kalkreichen Gegenden nach einiger Zeit zu merkli-cher Dicke anwächst, meistens durch organische Stoffe, na-mentlich Erdharz, braun oder braunschwarz gefärbt ist unddurch Klopfen des Metalls erst abgelöst, dann fortgeschafftwird. Befinden sich auflösliche Salze, salpetersaure, salzsaure,schwefelsaure u. a. in den Lagerungen , durch welche das Was-ser der Quellen dringt, so nimmt dasselbe einen Theil davonauf, welcher oft so bedeutend ist, dafs das Wasser dadurchuntrinkbar wird. Bei der sehr allgemeinen Verbreitung desKochsalzes findet sich dieses am häufigsten in den Wassernder Brunnen, und man darf annehmen, dafs das Wasser nurselten ganz rein davon ist. Die Wasser dieser Art sind zumWaschen und zum Kochen der Speisen , wie auch überhauptzu technischen und ökonomischen Zwecken, minder geeignet,eine geringe Menge von Salzen und Erden, insbesondere abereine reichlichere Quantität absorbirter Kohlensäure, macht esdagegen für den Geschmack angenehmer, der Gesundheit abernicht nachtheilig , vielmehr wirkt die letztere durch ihren Reizauf die Verdauungsorgane wohl vortheilhaft. Die gewöhnlichdem übrigens klaren Quellvvasser beigemischten Substanzen sinddemnach etwas Gerbestoff, Erdöl , deren gröfsere Menge inMoorgegenden eine etwas gelbe, ins Bräunliche spielende Farbe
1 Vergt. Filtriren. Bd. fV. S. 245,