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Quelle.
minder bedeutende Schwefelquelle zu Altenburg und die be-rühmte zu Baden bei Wien mit salzsaurem Natron von 33°,75Wärme, aus Kalktuff entspringend; Baden eine neuerdings inAufnahme gekommene schwache Schwefelquelle zu Langen-brücken ; Tyrol zu Feldkirch; Gallitzien zu Lubin bei Lem-berg von 10',5 Temperatur, sonstige minder bekannte, die nochin grolsen Zahl vorhanden seyn mögen , nicht zu erwähnen.
10. Salpeterhallige Quellen 1 sind selten, doch giebt esderen viele in Ungarn , und zwar so reichhaltige, dafs sie derVegetation nachtheilig werden, mehrere sind in Spanien , ei-nige in Italien , namentlich bei Molsetta, in Pegu, auf Ceylonund in Brasilien .
11. Kupferhallige oder Cementwasser enthaltende ent-springen aus Bergen mit Kupfervitriol. Solche giebt es zuNeusohl und Schmolenitz in Ungarn; zu Altenberg im Erz-gebirge; Fahlun in Schweden , in der englischen GrafschaftWicklow und beim Flusse Arklow in Irland 2 ; bei Lancaster inPensilvanien und an andern Orten.
12. lnkrustiren.de Quellen oder solche , aus denen einebedeutende Menge kieselhaltigen- Kalksinters niederfällt, giebtes viele. Dahin gehört Carlsbad , dessen Wasser schon binnen24 Stunden eine beträchtliche Menge Kalksinter absetzt 3 . DieQuelle bei Tours liefert einen alabasterartigen Sinterstein; dieTeverone bei Tivoli giebt sehr schöne, weifse, gewöhnlicheGypsabdrücke an Feinheit und Politur noch übertreffende, Fi-guren , wenn man Schwefelformen mit Abdrücken einige Zeithineinhängt. Aehnliche Quellen sind bei Abano im Gebietevon Padua; die Bäder von St. Filipe, welche gleichfalls schö-ne Figuren geben; eine Quelle bei Lagni im Neapolitanischenund viele andere 4 . Merkwürdig in dieser Hinsicht ist dieQuelle von Guancavelica, 30 Meilen von Lima , und noch mehrdie neben dem See Urmia in Persien , aus welcher Blasen auf-steigen, deren Hüllen zu einer kalkartigen Rinde erhärten,
1 Ueber diese und solche Quellen, welche Natron , Borax, Flufs-säure, Auripigment u. s. w. enthalten, s. Keferstein Zeitung für Geo-gnosie u. s. w. Jahrg. 1828. St. VI. S. 21 1F.
2 Phil. Trans. XLVil. 500. XLVI1I. 94. 181. XLIX. 648.
3 Ueberlacker’s systematische Beschreibung des Carlsbader Sin-ters. Erlangen 1780. fol.
4 Poli Elementi di Fisiea. T. IV. p. 115.
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