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angesehn, so erhält man, die Kraft eines Pferds zu 100angenommen, aus
100 = jV P; P =* 3600 = 36 Cent.
als Ladung für 1 Pferd in der Ebene; und da für so kleineWinkel die Bogen den Sinus proportional gesetzt werden kön-nen, so würde 1 Zoll Steigung auf 12 Fufs Länge schon eineVerdoppelung des erforderlichen Kraftaufwands erfordern. Hier-aus ergiebt sich, warum Schlichtkgkoll nur 16 Cent, auf 1Pferd rechnet, da Steigungen von der angegebenen Gröfse aufkeiner langem Strafse gänzlich fehlen. Wie viel dagegendurch Umgehung steiler Anhöhen bei der Anlegung grofserStrafsen zur Förderung des Fuhrwesens gewonnen werde, gehthieraus klar hervor.
Aus allen bisher mitgetheilten Untersuchungen wird er-sichtlich, dafs es vorteilhaft sey, die Achsen genau rund, vonEisen und so dünn zu machen, als die erforderliche Tragkraftverstauet. Die Naben müssen mit guten eisernen Büchsen ver-gehn oder ganz von Eisen seyn, beträchtlich länger, als dasEinfugen der Speichen erfordert, und genau auf die Achsenpassen, damit sie nicht schlottern. Gewöhnlich haben sie eini-gen Spielraum zwischen dem Vorstecknagel (der Lünze), da-mit die Räder den Unebenheiten der Strafsen leichter auswei—chen, auf sehr ebenen Strafsen ist es aber vorteilhafter, wenndieser Spielraum sehr gering und die Räder am Ende ver-schlossen sind, um die flüssige Schmiere im Innern zu erhal-ten ( close ended wheels der Engländer). Solche Naben werdenin England sehr vorteilhaft von Gufseisen verfertigt. DieSpeichen müssen auf ihnen vertical stehn, jedoch ist es nichtvortheilhaft befunden worden, die letzteren von Schmiedeisen zuverfertigen, weil die Räder dadurch zu schwer und in Folge zuharter Stöfse gegen die Unebenheiten der Strafsen bald verdor-ben werden. Vorzüglicher sind daher die hölzernen Speichen,weil sie mehr nachgeben, desgleichen hölzerne Felgen, die je-doch mit einem ungetrennten, durch vertiefte Nägel oderSchrauben befestigten , eisernen Reifen von der ganzen Breiteder Felgen umgeben werden 1 .
1 Aus der weitläuftigen Literatur über diesen Gegenstand nenneich nur aufser der bereits erwähnten Mechanik von V. Gerstxer nocheinige classiache Werke. N. Fuss Versuch einer Theorie des Wider-