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Siebenter Band. N - R.
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Rad und Getriebe,

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abnutzen. Man wollte dieses vermeiden, und schlug dahervor, dem Rade einen Zahn mehr zu geben, also m’n-f-1,wonach also die nämlichen Zähne und Triebstöcke erst nachm n -f-1 Umläufen mit einander wieder zur Berührung kom-men. Diesen überschüssigen Zahn nennen die Engländer beiden Mühlenwerken hunling cog. Man hat hiergegen ein^e-wandt, dal's es nicht wohl ausführbar sey, solche geeignetePrimzahlen unter sich zu finden , allein da es in den meistenFällen nicht nothwendig ist, das Verhältnifs der Halbmesserbis auf eine solche Kleinigkeit mit absoluter Schärfe zu be-stimmen, so darf man nur auf die einfachste Weise einen

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Zahn mehr nehmen und hierfür den Halbmesser um -

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vergröfsern. Wären also z. B. ein Rad mit 60 Zähnen undein Getriebe mit 6 Triebstöcken gefordert und der Halbmes-ser des Rads = 2 Zoll, so müfste er für 61 Zähne = 2 Z.

Lin. werden. Ist das Verhältnifs der Kräfte und Lasten ne-

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geben, so kann der hieraus erwachsende Unterschied vernach-lässigt werden , soll aber das Räderwerk zur genauen Messung,z. B. der Zeit bei den Uhren, der Wegeslängen bei den Ho-dometern, der Vibrationsmengen bei den Sirenen dienen, sotreten bedeutende Hindernisse in den Weg; denn wollte manauch statt einer fortlaufenden Reihenfolge von 60 zuerst 61und dann 59 und so fort abwechselnd wählen, so bliebe den-noch stets ein Unterschied, da die Halbmesser sich wie dieAnzahl der Zähne verhalten und die fortlaufenden Potenzen

von 60 folgende sind: 3600, 216000, 12960000 ., die

Producte der wechselnden Zahlen 61 und 59 aber 3599,219539, 12952801 U. s. w. Inzwischen ist die Besorgnifs füreine solche ungleiche Abnutzung bei feinem und gut gearbei-teten Räderwerken unbegründet, das vorgeschlagene Mittel zurVermeidung derselben kann also da unberücksichtigt bleiben,wo es auf genaue Messungen ankommt, jedoch kann man das-selbe immerhin bei gröbern Maschinen, als Mühlen u. s. w.in Anwendung bringen.

Uebrigens wird eine der genannten Vorrichtung ähnlichesehr zweckmäfsig zur Vervielfältigung des Zählens benutzt,indem man zwei Räder, bei denen die Anzahl der Zähne umeinen einzigen verschieden ist, in ein gemeinschaftliches Ge-triebe eingreifen läfst. Dafs dieses ohne Schwierigkeit ge-