Band 
Siebenter Band. N - R.
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Rad.

schehn könne, geht aus der obigen Angabe hervor, jedochdürfen die Räder nicht zu klein und insbesondere nicht mitzu wenigen Zähnen versehn seyn. Hätte also ein Rad bei 2Zoll Halbmesser 60 Zähne von 1 Lin. Länge, und würde esmit einem andern von 61 Zähnen an der nämlichen Wellevereint, so betrüge des letztem Halbmesser Linien mehr,und wenn seine Zähne also mit ihrer ganzen Länge in dasGetriebe eingriffen, so würden die des erstem nur mit Li-nie Länge eingreifen, also immerhin genügend, um durch das-selbe umgetrieben zu werden. Bei jedem Umlaufe beideroder vielmehr bei 10 Umläufen des Getriebes bleibt aber dasletztere um einen Zahn zurück und beide kommen erst nach61 Umläufen wieder zu ihrer anfänglichen Lage über einan-der. Soll also diese Vorrichtung zum Zählen benutzt wer-den , so legt man das Rad mit n Zähnen unten, lälst die Spin-del desselben durch das zweite und eine feste Scheibe gehn,und versieht sie mit einem Zeiger, welcher auf der Scheibedie Theile des Umlaufs anzeigt. Das darüber befindliche Radvon n -f- 1 Zähnen wird mit einer Röhre zum Durchlässender genannten Spindel versehn , auf diese Röhre wird ein Zei-ger gesteckt, welcher entweder über der erwähnten Scheibeoder unter derselben, im letztem Falle hervorragend, über ei-nem getheilten Ringe bei jedem Umlaufe auf einen der n -f- 1Theile zeigt und hierdurch die Zahl der gemeinschaftlichenUmläufe angiebt. Am leichtesten ist es, der nämlichen Scheibe,durch deren Centrum die genannte Röhre und Spindel hervor-ragen , eine äufsere Eintheilung zu geben , auf welcher der aufder Spindel befindliche Zeiger willkürliche, aus dem Zweckeder Maschine zu bestimmende Theile der Umdrehung des klei-nern Rads angiebt und zugleich eine innere, n -f- 1 Theileenthaltende und nach der entgegengesetzten Seite fortlaufende,auf welche der auf der Röhre steckende Zeiger hinweist.Solche Räder nennen die Engländer Hunting wheels.

Dem angenommenen Principe nach sollen Rad und Ge-triebe in steter Berührung gleichmäfsig nach entgegengesetztenSeiten um ihre Axen umlaufen, als ob die vorgestellten Cy-linder mit ihren Oberflächen über einander sich hinwälzten.Soll dieses wirklich geschehn , so müssen die Zähne mit denTriebstecken in steter Berührung bleiben, weil sonst bei ei-nem entstehenden Zwischenräume der Zahn diesen übersprin-