Rad und Getriebe.
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gen und mit hörbarem Geräusche an den nächsten Triebstockanschlagen würde. Letzteres geschieht wirklich bei allenschlechtem Räderwerken und erzeugt das sogenannte Schlot -tern, welches bei den am besten gearbeiteten gar nicht odermindestens sehr schwach gehört wird , bei zunehmend mindervollendeter Arbeit aber zuletzt bis zum unangenehmsten Ge-räusche wächst.
Sind die Räder und Getriebe auf die oben angegebene
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Weise verfertigt, so würden die Zähne genau in die Zwi-schenräume passen, ohne im mindesten zu wanken, alleindann müfsten die erstem bei anfangender Drehung zerbrechen.Denken wir uns nämlich einen Zahn in einer solchen Lage,dafs die durch die Mittelpuncte beider Räder gehende Linieihn genau halbirt, so sind die beiden nächsten nur etwa zurHälfte in die ihnen zugehörigen Vertiefungen eingedrungen,und der eine tritt auf gleiche Weise aus derselben heraus,als der andere tiefer eindringt, wobei die Oberflächen allerdrei Zähne auf denen der Getriebe sich fortwälzen müssen,wenn das Schlottern nebst der nachtheiligen Reibung ihrerOberflächen auf einander vermieden und ein gleichzeitiger An-griff aller drei Zähne erzeugt werden soll. Es ist sonach einewichtige Aufgabe der Mechanik, diejenige Form der Zähneaufzufinden und in der Praxis wirklich herzustellen, welchediesen Bedingungen genügt.
Theoretische Untersuchungen hierüber sind schon seil langerZeit angestellt worden. Nach Leibxitz 1 war Olaus Römerder erste, welcher auffand, dafs hiernach die Gestalt der Zähneeine epicykloidische seyn müsse; genauere Untersuchungen ha-ben nachher de ia Hire 2 , noch gründlichere L. Euler 3 ,Camus 4 5 , Kaestner s , insbesondere Eytelwein 6 und an-dere 7 angestellt. Am ausführlichsten ist diese Aufgabe des Ein-
1 Miscell. Berolin. T. I. p. 315.
2 Traite de Mecanlque. Par. 1665. Mein, de l’Acad. depnis 1666.
jusqu’ k 1699. T. IX. Mem. de Math, et Phys. Par. 1694. 4.
3 Nor. Comm. Pet. T. V. p. 299. T.' XI. p. 207.
4 Mäm. de I'Acad. 1738. p. 117. Hist. p. 81.
5 Comm. Soc. reg. Gott. 1781 u. 1782. T. IV. u. V.
. 6 Handbuch der Statik u. s. w. Bd. I. S. 311.
7 Encyclop. Brit. Suppl. Art. Machiuery, Rees Cyclopaedia Art.Wheelwork. Airy in Trans, of the Cambr. Phil. Soc. T. II. p. 277.