Ramme.
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men. Die eine derselben, eine sehr gewöhnliche, ist in derFigur ausgedrückt. Das Rammtau wird um die Walze lv ge-wunden und diese vermittelst der beiden Haspel N, N umihre Axe gedreht, Statt deren man auch geeignete Kurbelnanbrinuen könnte. Bei dieser und ähnlichen Constructionen
O
wird der Ring des Rammklotzes unten durch eine Zange er-griffen, die so eingerichtet ist, dafs sie sich oben von selbstöffnet und den Rammbär herabfallen läfst. Ein sehr bekanntgewordener Mechanismus ist derjenige, welchen Volque an-gegeben hat 1 und wovon beim Einrammen der Pfähle für dieWestminsterbrücke in London Gebrauch gemacht wurde. Die-ser besteht im Wesentlichen aus . einer horizontalen, durchPferde bewegten Trommel, um welche das Rammtau gewun-den wurde. Eine Beschreibung sonstiger in Vorschlag ge-brachter Vorrichtungen 2 liegt zu sehr aufser den Grenzen die-ses Werks. Die Vorrichtungen dieser Art nennt man Kunst-rammen , Maschinenschlagwerke.
Bei den ältern Rammmaschinen mit schweren Ramm-klötzen benutzte man die Kraft der Pferde, weil sie wohlfei-ler ist als die der Menschen. Inzwischen sind solche grofseMaschinen schwer zu transportiren , erfordern einen grofsen, nichtallezeit bequem zu erhaltenden Raum, und aufserdem müssendie Pfähle beschlagen werden, wenn sie den Schlägen der biszu 1500 ff und darüber schweren Rammklötze widerstehn sol-len. Man wandte daher allgemein und namentlich in Frank-reich ohne Ausnahme die durch Menschen gehobenen Ramm-klötze (bei der Sonnette a tiraude') von 300 bis 400 Kilogram-men Gewicht an 3 . Inzwischen gab Vauvilliers den Ramm-maschinen mit der Zange ( Sonnette ä declic ) eine Einrich-tung, welche entschiedene Vorzüge hat, indem sie einfach ist,
1 Belidor Architect. hydraul. T. I. P. II. p. 107, Vergl, J, Fer-guson Lectures on select subjets. Lond. 1790. p. 98. Th. Youkg Lec-tures cet. T. I. p. 225.
2 Aeltere sind von Lahirb in Mdm. de l’Ac. 1707. p. 188 5 vonCamus Ebend. 1713. u. Maoh. App. T. 111. p. 3.; von Vkrgier in Mach.App. T. III, p. 189.; von Martin in Müm. de l’Ac. 1742. Hist, p. 156.;von 1’IIerbette Ebend. 1759, p, 236. Die vollständigste Kenntnifsgiebt ErTRuwBis’s praktische Anweisung zur Wasserbaukunst. Berlin 1809. Heft. I. S. 26 ff.
3 Scaszis Cours de Construction, ä l’usage de l’Ecole polytech-nique. Anuee 1809. p. 174.