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Siebenter Band. N - R.
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1205
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Ramme. 1205

wird an seinem obern Theile leicht etwas zusammengedrückt,zuweilen auch rauh und dadurch für eine solche Messung, zuwenig eben, so dafs er bei völligem Stillstände dennoch et-was gesunken zu seyn scheinen könnte. Soll daher der Werthvon e überhaupt mit in Rechnung kommen, so scheint es ambesten, hierfür 2 bis 3 Zoll in der letzten Hitze von 25 Schlä-gen als Regel anzunehmen, und dann dahin zu sehn, dafs esnicht zu grofs durch die vorgenommene Messung bestimmtwerde. Es versteht sich von selbst, dafs, wenn man dassel-be = 0 annehmen und so in die Formel einführen wollte,wonach also T = cd werden müfste, dieses zu einem ganzfalschen Resultate führen würde, da die Tragkraft eines sol-chen Pfahls auf jeden Fall nicht unendlich werden kann; al-lein dieses liegt auch nicht im Sinne der Formel, insofern eineunendliche Belastung überhaupt undenkbar ist, der analytischeAusdruck aber nur den Widerstand angiebt, welchen der Tfahleiner endlichen Belastung entgegensetzt, und dieser ist wirk-lich unendlich grofs, d, h. der Pfahl sinkt gar nicht, so langedie Belastung diejenige Gröfse nicht übersteigt, welcher der-selbe beim Rammen bereits widerstanden hat.

In Beziehung auf die zweite Frage, nämlich den wie-vielsten Theil der theoretisch gefundenen Belastung man demPfahle wirklich mit Sicherheit anvertraun dürfe, glaube ichnicht zu irren, dafs die letztere nicht blofs gleich grofs, son-dern selbst noch gröfser seyn könne, als die erstere, sobaldder Pfahl zum Stillstände gebracht worden ist, oder währendder letzten Hitze von 25 Schlägen nicht tiefer als einen Zollsinkt, wovon ohnehin der gröfste Theil auf die ersten Schlägeund ein geringer auf das Zusammendrücken des Pfahlkopfskommt Die Belastung geschieht nämlich nicht sogleich nachBeendigung des Rammens mit der ganzen Last, sondern all—mälig; urrterdefs legt sich das Erdreich fester an den PTahlan und er wird zunehmend unbeweglicher, ebenso wie es beieinem Wagen, einer Schleife, einer Schraube und überall, wodie Reibung zu überwinden ist, nach einigem Stillstände ei-ner weit gröfsern Kraft bedarf, um die Bewegung wieder an-zufangen, als diejenige war, welche vorher angewandt wurde.Wenn daher v. Langsdorf behauptet, die Erfahrung ergebe,dafs Gebäude, deren Fundament anfangs hinlänglich wider-stand , dennoch nach Jahren sich senkten, so kann es sehrVII. Bd. Hhhh