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Siebenter Band. N - R.
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1208 Ramme.

nach jedem Schlage etwas zurückschnellt und dadurch denuntern aufwärts zieht.

B. Eine zweite Methode besteht darin, einen schwerenKörper herabfallen zu lassen, dann zu untersuchen, wie tiefer selbst eindringt, oder die Kraft zu messen, welche ein Kör-per von gegebenem Gewichte beim Falle aus einer bekanntenHöhe <>egen einen andern von ihm gestofsenen ausübt. Machtman von Letzterem eine Anwendung auf die Kammklötze, somiifste das Schlagen mit ihnen so lange fortgesetzt werden,bis der Pfahl nicht mehr einsinkt, und die Kraft des Ramm-klotzes, in Pfunden ausgedrückt, gäbe dann den Widerstanddes Pfahls oder die Last, welche er, ohne nachzugeben, zu tra-gen vermag. Versuche dieser Art sind verschiedentlich ange-stellt worden, die aber zur Entscheidung der Frage nicht genügen,z. B. von s’Gravesande 1 (welcher Kugeln und Kegel vonverschiedenem Gewichte aus ungleichen Höhen in weichenThon fallen liefs) und von Lambert*; die Versuche von Ma-riottf. und Rondet.et erklärt Borgnis 1 2 3 4 selbst für ungenü-gend. Schätzbar sind dagegen die Versuche von Beaufoy *nicht blofs im Allgemeinen , sondern auch zur Bestimmung derKraft, mit welcher die Rammbären auf die Köpfe der Pfähleschlagen. Sein Apparat bestand aus einer verticalen Säule miteinem Mafsstabe und einer Vorrichtung, um Kugeln aus ver-schiedenen Flöhen auf einen in Ringen frei schwebenden Cy-linder herabfallen zu lassen, welcher mit seinem untern Endeauf einer Spiralfeder ruhte, die durch denselben herabge-drückt und an jedem tiefsten erreichten Puncte zurückgehal-ten wurde. Die herabfallenden Kugeln drückten also den Cy-linder bis zu einer ihrem Gewichte und ihrer Fallhöhe pro-portionalen Tiefe herab, und nachdem die Feder wiederaus-gelöst war, drückten aufgelegte Gewichte sie bis zu gleicherTiefe wieder herab und gaben auf diese Weise die durch diefallenden Kugeln erzeugte Kraft.

Um die durch diese Versuche erhaltenen Resultate unterein allgemeines Gesetz zu bringen, mufsten zuerst die Ge-

1 Physices elementa math. Leidae 1748. 4. T. I. p, 235 ff.

2 Beiträge zum Gebrauche d. Math. Berlin 1772. Th. III. S. 45G.

3 Thäorie de la mecaniqtie usuelle p. 141.

4 Ana. of Philos. 1822. Sept. p. 165.