Kamm e.
im
schwindigkeiten aus den Fallhöhen durch die bekannte For-mel v = 2Y~g~ s gefunden werden. Heifsen die den verschie-denen Höhen zugehörigen Geschwindigkeiten dann v und v’,die Momente der durch die Kugeln erzeugten Kraft q undq', der Exponent der Geschwindigkeiten aber m, so istq: q'= v"‘: v' m ,
und da die Bewegnngsmomente q und q* durch die aufgelegtenGewichte bekannt waren, die Geschwindigkeiten aber aus denFallhöhen leicht gefunden wurden, so warlog, q —log, q*log. v—log. v'*
Die Versuche gaben für m die Werthe 1,9343 ; 2,0926 und1,9817, also im Mittel 1,9929, welches von 2 so wenig ab-weicht, dafs man unbedenklich das Kraftmoment dem Qua-drate der Geschwindigkeit proportional setzen kann. Zur Auf-findung einer constanten Gröfse ergaben ferner die Versucheim Mittel für 1 ff Gewicht der Kugeln und 5,6736 Fufs Ge-schwindigkeit in 1 Secunde 15,145 ff Wirkung. Berechnetman hiernach den Effect der Rammklötze unteij der Voraus-setzung, dafs der Pfahl durch die Schläge derselben zuletztnicht mehr bewegt wird, also seine theoretisch bestimmteTragkraft der Gewalt der auf ihn stattgefemdenen Schlage gleichgesetzt werden kann, so können die als Kraft und Last zu-gleich benutzten Pfunde Troy- Gewicht mit allen andern ver-tauscht werden , die in englischen Fufs gefundene Geschwin-digkeit beträgt aber 5,33 altpariser, wofür zu gröfserer Sicher-heit 5,5 angenommen werden mögen, und es ist dann
T=15,145.^^-.
o,o 2
Hierin kann bequem 4gs = v 2 substituirt und g = 15 per.Fufs angenommen werden , wodurch man sehr nahe
T=30Ms
erhalt, d. h. die Tragkraft eines eingerammten Pfahls (unterden angenommenen Voraussetzungen) wird gelunden, wennman das Product der Fallhöhe des Rammbären in par. Fufs
genommen in die Masse desselben mit 30 multiplicirt, wobeidiese Masse = M und die Tragkraft =T ebensowohl in Pfun-den als in Centnern genommen werden kann.
Der auf diese Weise gefundene Werth von T läfst sich