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mengt, daß dessen abermalige Reinigung von diesen mehrArbeit und Kosten verursacht, als es werth ist.
Einige alte Chroniken geben den Reichthum verschiedenerPrivatpersonen an Gold und Silber höher an als einer ge-naucren Untersuchung gemäß wahrscheinlich ist. Rymer er-wähnt von den Schätzen von Gaveston, dem LieblingeEduards II., daß mehrere Stücke seiner Sammlung mehr alsden vierfachen Metallwerth an Arbeit gekostet haben. DieArbeiter in edlen Metallen waren größtentheils Künstler, wiez. B. Cellini in einer spätern Zeit in Italien. In Englandwerden aus damaliger Zeit mehrere Mönche als vorzüglichgeschickte Goldschmiede gerühmt; insbesondere ein gewisser Alanvon Walsingham, Mönch zu Elp. *) So lange die Verferti-gung solcher Artikel noch blos in Händen von Künstlern sichbefand, mußten sie nothwendig selten seyn, nur bei einem all-gemeinen Verlangen und Gebrauch wurden sie Gegenstandgewöhnlicher Mechaniker und Manufacturisten. Die Uhren,wiewohl schon im Anfange des 14. Jahrhunderts eingeführt,hatten sehr lange blos kupferne Gehäuse und nur allmähligwurden sie aus Silber verfertigt; goldene Uhren kommen abererst in einer weit spätern Epoche in Gebrauch. Auch die Ju-welierarbeiten damaliger Zeit, so viel noch dermal davon be-kannt ist, erhielten ihren Hauptwerth durch die Edelsteine undnur einen geringen Zusatz durch die hierzu verwendeten edlenMetalle; ein Beispiel ist der Schmuck Heinrichs III., welchener dem Könige von Frankreich im Jahre 1261 um 5000 Mark,oder 10,000 Pf. verpfändete und bei welchem 324 goldeneRinge genannt sind; letztere aber konnten verhältnißmäßig nureinen sehr geringen Theil ausmachen, wenn sie auch noch soschwer angenommen werden wollen.
Je künstlicher aber solche Gold- und Silbergeräthe verfer-tigt wurden und je werthvoller sie waren, desto sorgfältigerwurden sie aufbewahrt, desto geringer daher war der Verlustan edlem Metall durch Abnutzung.
Die Kunst des Vergoldens und Plattirens war gleichfallsschon zu einiger Ausdehnung gelangt und häufig wurden dünn
*) 1V<t>i>k>ls Anectoäes ok piüntwg. Vol. l. c. 20.