wurden, enthält folgende Ansätze: ein Kleid für den HerzogWilhelm von Sachsen (welcher zufällig zum Besuche anwe-send war) 1 Pf. St. 17 Sch.; sür 870 Hennen, 200 Becher,1350 Schüsseln 12 Pf. St. 15 Sch.; für 2000 Schüsselnund 200 Becher 3 Pf. St. 15 Sch.; für 2000 Hennen und200 Becher 24 Pf. St. 9 Sch.; für 1200 Schüsseln und500 Becher 6 Pf. St. 3 Sch.; für 900 Hennen 11 Pf. St.
5 Sch.; für 1960 Hennen und deren Transport nach London25 Pf. St. 10 Sch.; und für 100 Schüsseln und 300 Be-cher 3 Pf. St. 18 Sch.")
Im Olironioon pretiosnm von Fleetwood findet sich eineRechnung über die Kosten des Jnstallationsfestes des Priorsvon St. Austin in Canterbury im Jahre 1309. In diesemJahre herrschte eine große Theuerung und fast alle Artikelstanden weit höher im Preise als in den vorhergehenden undfolgenden Jahren der nämlichen Epoche. Man findet daselbstfolgende Preise angemerkt:
Das Quartcr Weizen 21 Sch. 6 P., das Quarter Mal;18 Sch.; Hafer 12 Sch.; Wein die Pipe zu 4 Pf. St.;Ochsen 54 Sch. das Stück; Schweine 9 Sch. 6 P. das St.;Schafe 9 Sch.; Gänse 11^ P.; Hühner 10.^ P.; Kanin-chen 6 P. Die Anzahl der Gäste war 6000, und die Ge-sammtkosten des Festes mit Musik, Küche und Bedienungnebst 3300 Tellern und 1400 hölzernen Kannen betrug 862Pf. St. Dagegen würde dasselbe 10 Jahre früher oder 25Jahre später nicht ein Drittheil dieser Summe gekostet haben.
Die Preise des Viehes waren, gleich jenen aller übrigenBodenerzeugnisse, weit größeren Schwankungen unterworfen,als dieß jemals in neuerer Zeit der Fall war; allein selbstauf ihrem höchsten Standpunkte lieferten sie durch ihre Nie-drigkeit den nämlichen Beweis des hohen Werthes der edlenMetalle. Bischof Fleetwood sagt in seinem OKronienn pretlo8um, daß im Jahre 1000 ein Ochse um 7 Sch. 6 P., eineKuh um 6 Sch., ein Schaf um 3 Sch. und ein Schweinum 2 Sch. verkauft wurde. Vom Jahre 1145 gibt derselbe
') Okt. Kxcliei»«!' >'. IN. p. 25>3.