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Ueber Production und Consumtion der edlen Metalle / von William Jacob ; Aus dem Englischen übersetzt, mit Benützung handschriftlich mitgetheilter Verbesserungen des Herrn Verfassers und mit eigenen Zusätzen versehen von C.Th. Kleinschrod
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217
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gebrannte Borten und Gemälderahmcn, endlich durch Wa-schen des Kehrichts aus den Werkstätten, in'welchen edle Me-talle verarbeitet werden.

Nach den Angaben mehrerer der bedeutendsten Goldraffi-nirer, welche gewöhnlich das Bruchgold, ausgebrannte Bor-ten ,sBilderrahmen, auch fremde Münzen aufkaufen, ist dieQuantität Gold, welches auf diese Weise gewonnen und aufsNeue verarbeitet wird, sehr unbedeutend gegen die in denHandel kommenden Barren aus spanischem, portugiesischem,ostindischem oder auch europäischem Golde, deren Ursprungbei diesen Gewerben sehr leicht erkannt wird. Der Geschäfts-führer eines der ersten Häuser dieser Art in England , welcherseit dreißig Jahren die Gold - und Silberaufkäufe mit großerSorgfalt leitet, gab uns die Versicherung, daß nicht derhundertste Theil des edlen Metalles, welches durch seineHände ging, vorher schon verarbeitet gewesen war und alleübrigen Personen dieser Gewerbe, welche wir darüber ver-nahmen, stimmten mit dieser Schätzung überein. Hiernachläßt sich die Quantität Gold und Silber, welche durch Ein-schmelzung alten Gutes gewonnen worden, aufs Höchste zumvierzigsten Theile der Consumtion edler Metalle für Utensilienund Ornamente innerhalb der hier betrachteten zwanzigjährigenEpoche annehmen. Bringt man daher diesen vierzigsten Theilin Abzug, so verbleibt als Gesammt-Consumtion an edlenMetallen, welche für andere Zwecke als die Ausmünzung demallgemeinen Stocke entzogen wird, eine jährliche Summe von5,893,241 Pf. St. übrig.

Der Abfluß von Gold und Silber nach Asien durch dievon Humboldt angegebenen Canäle wurde bisher stets als sehrgroß geschätzt, jedoch nicht ohne sehr zweifelhafte und schwan-kende Angaben in Ansehung der Summen, welche auf diesemWege alljährlich dem europäischen Umlaufe entzogen werden.Der Verkehr mit der östlichen Welt unterlag in wenigen letzt-verflossenen Jahren großen Veränderungen, in deren nähereVerhältnisse wir inzwischen in gegenwärtiger Untersuchungnicht ausführlich und nur in so weit einzugehen vermögen,als dieselben mit der Nachfrage nach edlen Metallen in un-