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einst wurde eine Gesellschaft von Holländern von ihnen er-mordet, welche zur Aufsuchung von Gold in's Innere desLandes sich begeben hatte. Gegenwärtig wird eZ in Kupfer-erz gefunden, allein die ganze Ausbeute steigt nicht über1000 Unzen. ')
Auf den philippinischen Inseln sollen jährlich gegen 15,000Unzen Gold gewonnen werden, welches hauptsächlich in Ver-bindung mit Kupfer vorkömmt. **)
In Japan muß nach den Berichten der Reisenden ausfrühern Zeiten ein großer Ueberfluß an Gold geherrscht haben.Marco Polo sagt hierüber: „Dort gibt es Gold in Menge,allein da dessen Ausfuhr verboten ist, so wird das Land we-nig von Kaufleuten besucht. Das ganze Dach des Palastesist mit Goldplatten in derselben Art gedeckt, wie unsere Kir-chen mit Bley. Das Tafelwerk der Säle besteht aus demnämlichen edlen Metall. In vielen Zimmern befinden sichkleine Tische von reinem Golde und beträchtlicher Dicke unddie Fenster sind mit goldenen Verzierungen versehen." (?.56ö.)P. Amiot, dessen Bericht von einer spätern Zeit herrührt,drückt sich hierüber aus: „I-e Ualai« äu Ikoi «e kaltremargusr pur I» nmniörs «mgiiliöie clcmt il est constiiiit.II u nsiik vtag68 st pressnts cle tmis coto« mi exterisurbrillant <ls bor Is pln« bin." Kämpfer sagt: „Gold, daskostbarste aller Metalle, wird in verschiedenen Provinzen dcSjapanischen Reiches gegraben. Der Kaiser behauptet dieoberste Jurisdiction über alle Minen in seinen Besitzungenund spricht zwei Drittheile der ganzen Ausbeute an; alleinneuerdings kommen, wie man mir sagte, die Goldadern nichtnur sparsamer vor, sondern auch die ganze Ausbeute kömmtder frühern bei weitem nicht nahe. *")
Alle Nachrichten stimmen dahin überein, daß jene Minenin neuerer Zeit an Ergiebigkeit sehr abgenommen haben; was
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-) II-El Vol. XV. p. 830.
Iliütorx ok /apan Vol. I. p. 107.