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Zehnter Band. Dritte Abtheilung. Wio - Zz.
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W i r k u n g.

also auch, da m =woraus folgt

VD ist,

m = ^nDr 3 ,

, _ K_ 3ap v 1 2

m 4 7iDr 3

und da a der Oberfläche der Kugel, d. h. dem Quadrat ihresHalbmessers r proportional ist, so hat man

k _ 3 P V *

4?i H r’

oder wenn man den für alle Kugeln constanten Werth Von

— ;= b setzt,

4 71

wo dann der Werth von g für jede Flüssigkeit durch Versuchezu bestimmen seyn wird.

Hierher gehört nun auch das in der Mechanik berühmtePrincip der kleinsten Wirkungoder das Principe de la moindre action , das zuerst Maui'Kh-tuis 1 um die Mitte des vorhergehenden Jahrhunderts auf-gestellt hat. Er nannte Gröfse der Wirkung (Qiiantited’action) das Product m.v.s der Masse, der Geschwindigkeitdes bewegten Körpers und des von ihm zurückgelegten Rau-mes. Wenn ein Körper von einem Orte an den anderen ge-bracht wird, sagte er, so ist 'die Wirkung desto gröfser, jegröfser die Masse, je gröfser die Geschwindigkeit desselben undje gröfser der Raum ist, den er dabei durchlaufen mufs. Die-ses Product oder diese Wirkung des Körpers soll nun nachMaupektuis bei den Gesetzen des Gleichgewichts, des Stofses,der Brechung und Zurückwerfung der Lichtstrahlen u. s. w.immer ein Minimum seyn, und er stellte endlich den Satz alsein Naturgesetz auf, dafs bei allen Bewegungen diese Gröfseder Wirkung ein Minimum sey. Er wollte diesen Satz auchin der Philosophie, Kosmologie u. s. w. einführen, und da erihn auf mathematischem Wege nicht gehörig beweisen konnte,

1 Mem. de l’Acad. de Paris. 1744. Mem. de l’Acad. de Berlin .

1746. Oeuvres. Lyon . 1768. T. I.