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Eilfter Band. Sach- und Namen-Register mit ergänzenden Zusätzen [...].
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Ausdehnung.

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bis zum Siedcpuncte des Thermometers == 0)00292019168. Daaber das Product des zweiten Tlieils der Gleichung- bei 80° R,schon in die vierte Dccimalstelle fällt, so ergiebt sieb hieraus,dass es zur Erhaltung genauer Resultate zweckmässig seyn würde,die Ausdehnung namentlich des Zinks nach der Formel zu be-rechnen, obgleich beim Glase und hei den minder ausdehnbarenMetallen kein merklicher Unterschied vorhanden seyn wird,wenn mau auf die Zunahme der Ausdehnung durch Wärme-grade, die innerhalb der festen Puncte des Thermometers lie-gen , keine Rücksicht nimmt.

Ri/DBERG’s Versuche erregten grosses Aufsehn, weil daserhaltene Resultat ein lange als festbegriiudet geltendesGesetz umslicss. Dieser Umstund bewog MAGNUS im J. 1840zu einer neuen Prüfuug. Rei der ersten Reihe von 8 Versu-chen nach der zweiten von Gay-Lussac befolgten Methodefand er den AusdehuungscoeOicicnten der Luft zwischen denbeiden festen Puncten des Thermometers — 0,36930, undbemerkt dabei zugleich, dass Gay-Lussac den die Luft enthal-tenden Apparat in siedendes Wasser getaucht habe, wonachalso durch den Einfluss des Gelasses auf den Siedcpunct desWassers der Ausdehuungscocfficieut wohl zu gross ausfallenkonnte. Eine zweite Reihe von 19 Versuchen wurde mit ei-nem sorgfältig ausgeführten, dem von Rudberg angewandtensehr ähnlichen, Apparate augcstellt. Hiermit fand er die Aus-dehnung des Quecksilbers, die von Dulong und Petit ==0,0154321gefunden worden ist, aus Rudberg’s Resultaten — 0,015454und aus seinen eigenen = 0,0154424, wenn der Siedcpunctdes W assers hei 0,76 Met. Luftdruck bestimmt ist. Die ku-bische Ausdehnung des Glases, die durch DulonG und Petit= 0,0025839 gefunden worden ist, von Rudberg aber (für dashärtere Kaliglas) =0,002285, fander für das Kali und Natron zu-gleich enthaltende Glas = 0,002547. Als mittlere Resultateerhielt er für die Ausdehnung der atmosphärischen Luft aus8 Versuchen 0,366508; des Wasserstoffgas aus 4 Versuchen0,365659; der Kohlensäure aus 4 Versuchen 0,369087 und derschwefligen Säure aus 3 Versucheu 0,385618- Die für trockneatmosphärische Luft erhaltene Grösse von 0,366508 ist an sichschon grösser, als die von Rudberg gefundene, und wächstnoch, wenn mau in Rechnung bringt, dass Letzterer den Siede-punct des Wassers bei 0,76 Met. Luftdruck, Magnus dagegen