336 Sachregister.
sich ein runder Wassertropfen in einem Gefässe; er hielt überihn ohne Berührung’ ein Thermometer, welches bis 300° C.graduirt war, allein die grössere Ausdehnung des Quecksil-bers machte die Kugel platzen. Ein anderes Thermometerstieg bis 200° und sank nach Berührung des Tropfens sogleichauf 96°,5. Aus einem verschlossenen Gefässe warf der Dampfdes siedenden Wassers den Kork nur dreimal heraus und dannwar das Wasser verschwunden, hatte cs aber vorher die Ge-stalt eiues runden Tropfens angenommen, so flog der Kork zwölfmal und noch öfter hinaus. .Selbst Eis in die glühendeSchale geworfen nimmt die sphäroidale Gestalt an, und wennman den Tropfen ausgiesst, kann sich noch ein Stück Eisdarin befinden. Wasser aus 70 Meter Höhe durch künstlicheVorrichtung iin I’antcon herabfalleud nahm diese Gestalt an,ohne das Gelass zu bcuctzen. Gicst man siedendes Wasserschnell in einen glühenden Platinbecher, so hört das Siedensofort auf, es bildet sich zur Kugel und sinkt bis 96°,5 Tem-peratur hinab. Leicht verdampfende Flüssigkeiten, als Wein-geist, Aetlier und sogar schweflige Säure, vermag Boutigny aufgleiche W'eise zu behandeln, indem auch diese die sphnroidi-sclic Gestalt annehmen. Am meisten überraschend ist, wenn erschweflige Säure in einen glühenden Platinbccbcr giesst unddann Wasser zusetzt, indem dann letzteres durch die Verdam-pfung der ersteren gefriert und sich als Eis aus dem glühen-den Becher ausschütten lässt. Der Versuch ist leicht undhöchst überraschend; man muss aber gestehen, dass die Wärmehierbei sich auf eine räthsclhafte Weise zeigt.
Leimsüss. IX. 1717.
Iteinenfäden absorbiren Gas. I. 108.
Iieiter. elektrisch leuchtender Hkhley’s. VI. 132.
Xieiter. Cunductoren der Elektrisirmaschinen. III. 237. 238. ersterConductor. 280. der Cylindermaschinen. 427. der Scheibenmaschinen.438.
Iieiter. feuchte der Volta’sehen Säule. III . 492. ihre Wirksamkeit nachVolta. IV. 788. nach der chemischen Theorie. 794.
Iieiter der dynamischen Fdektricität oder Rbeophore. III. 495. wech-selseitiger Einfluss auf einander. 582. Einfluss auf indifferente Drähte.592. allgemeine Untersuchungen. VI. 133. Geschichtliches. 134. Lei-ter und Nichtleiter. 136. Metalle werden durch Reibung elektrisch.140. Grade der Leitungs- und Isolirungsfähigkeit. 142. Einfluss derLänge und Dicke. 144. Becquerel’s Gesetz der Leitungsfähigkeitder Metalle. 147. Barlow’s. 148. Ouii’s und Pouillet’s Bemühun-