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Eilfter Band. Sach- und Namen-Register mit ergänzenden Zusätzen [...].
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432 Sachregister.

denlanger Einwirkung der Säure sich keine Spur von Eisen inderselben findet. Ist die Säure concentrirter, z. B. von 1,35spec. Gewicht, so enthält diese allerdings Eisen, welches überEisennitrat von dem uns der Säure herausragenden Thcile desDrahtes scyn soll. Sobald der elektrische Strom nicht mehrdurch den Eisendraht geht, wird letzterer sofort durch dieSäure angegriffen. Wie grossen Werth daher auch F.4.RADAYauf diese Erscheinungen als Beweis für die chemische Theorieder hydroelektrischen Säule legt, weil beim Eintauchen einesEisen - und eines mit ihm durch den Multiplicator verbundenenPlatiudrahtcs der elektrische Strom mit dem Eintritt der Pas-sivität des erstereu und der gleichzeitig aufhörenden chemi-schen Zerlegung verschwindet, so sieht mau hier im Gegen-theil, dass die chemische Thätigkeit mit dem Schwinden deselektrischen Stromes eintritt, weswegen auch SCHÖNBEIN völligconscqucnt schliesst, dass die nächste Ursache der chemischenIndifferenz des Eisens gegen Salpetersäure nothwendig unmit-telbar im elektrischen Strome seihst liegen müsse, mithin daschemische Verhalten durch die Elektricität, keineswegs aberdie letztere durch das erste bedingt werde. Auf keine Weiseüber ist das erwähnte Pulsircu und das hieraus und aus derWirkung des wiederholten Eintauchens der Eisendrähtc iu con-centrirte Salpetersäure hervorgehende abwechselnde Acliv- undPassivwerden derselben mit dieser Hypothese vereinbar. Mous-SON’s Hypothese, wonach die Passivität des Eisens Folge derdasselbe umgebenden salpetrigen Säure seyu soll, ist vonSchönbein durch die zahlreichsten, gewichtigsten Argumente voll-ständig widerlegt worden. Zeigt sich unter amlerrn der Eisendrahtam positiven Pole der Säule passiv in sehr verdiinuter Salpe-tersäure, so ist iu dieser wegen der Menge des vorhandenenWassers die Bildung der salpetrigen Säure gar nicht möglich.Ein solcher Poldraht zeigt sich ferner auch passiv gegen Ku-pfersalzsolutionen, aus denen er von der Säule getrennt sofortKupfer niederschlägt. Mit dieser Hypothese ist endlich dieUebertragung der Passivität von einem Eisendrähtc auf einenmit ihm verbundenen gar nicht verträglich, vielmehr müsstehierbei nach derselben gerade das Gegcnthei! eintreten.

Ganz neuerdings hat L. Gmeun 1 Faraday’s Hypothese wic-

1 Handbuch. 4. Anfl. Bd. I. S. 318.