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Eilfter Band. Sach- und Namen-Register mit ergänzenden Zusätzen [...].
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Sachregister.

der Heber zu flicsscn begänne, bei grösserem Zwiscbcnraumcist aber die Verdunstung unvermeidlich. Hei schwachem Ke-gen endlich kann leicht das Wasser im Hcbcrschcnkel b tro-pfenweise herabfallen, ohne dass der Heber fliesst, hierdurchkönnte der zweite Becher so schwer werden, dass er, ohnedas Fliessen seines Hebers, herabsänke und den Hahn schlösse,wodurch dann der ganze Apparat zum Stillstehn käme. UnsHeberende b muss in das Zinkgefäss herabgehen, in welchemsich der Messapparat befindet, denn sonst wurden unfehlbarTliiere hineinkriechen und ihn verstopfen. Mohr versi-chert, den Apparat durch die Erfahrung erprobt gefunden zuhaben, welcher übrigens in einem Keller aufgestellt ist, wo-durch allerdings der grösste Thcil der gemachten Anstände,namentlich der Verdunstung und des leichten Fcstklemmens desHahns, ganz oder theilweise beseitigt wird.

Der Horner’schc Regenmesser würde allen billigen Forde-rungen genügen, da das Zeigerwerk, wenn gut gemacht, niein Unordnung kommt und die Eeinheit der Messung sehr grossist, sofern bei einem Auffaugegefässe von etwa 15 Z. Seite dasSchiflehen etwa 200 Mal für 1 Zoll Wasserhöhe eine doppelteOscillation macht und somit 0,005 Z. Regenhöhe gemessenwerden kann. Allein die Ausgussrohre muss eine feine Oeflhunghaben, die sich dann leicht verstopft. Um diesem zu begegnen,dient ein genau schliesscndcr Seiher mit sehr feinen Löchernoder aus Kupferdraht geflochten und eine etwa 1 Zoll überihm im nach nuten konischen Auffannfejrefässe liesrende Glas-scheibe, an deren Rändern, die nicht absolut geuau anschlies-sen, das Wasser leicht hcrabflicsst. Nicht leicht vermeidlichist dagegen ein anderer Felder. Bei starkem Regen häuftsich das Wasser in dem Auffaugegefässe und cs fliesst danu ingleichen Zeiten eine grössere Menge Wasser durch das Rölir-clieu. Weil aber die Zeit einer Oscillation des Schiflehens sichstets gleich bleibt, so wird in diesem Falle während des Um-schlagens, bis das scheidende Blech auf die andere Seite desEinflussrührchcns gelangt, mehr Wasser in die jedesmaligeAbtheilung flicsscn und somit werden weniger Oscillationen zugleichen Regenhöhen gehören. Dieser Fehler ist so bedeutend,dass ich aller angewandten Mühe ungeachtet bei einem solchenRegenmesser die Zahl der einer gegebenen Regenhöhe zuge-hörigen Oscillationen nur annähernd bestimmen konnte.