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Eilfter Band. Sach- und Namen-Register mit ergänzenden Zusätzen [...].
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Schall.

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wobei die Höhe des Tones durch stärkeres Anblasen vergrös-sert werden kann, übrigens aber im umgekehrten Vcrkältnissder Länge des Rohrs wächst. Die Breite der Spalte zwischenzwei Membranen hat keinen Einfluss, doch hört der Ton ganzauf, wenn sie zu gross wird; merkwürdig ist aber, dass derTon zweier Membraueu tiefer ist als der, welchen jede ein-zelne gieht, wenn iu diesem Falle beide den nämlichen Tongeben. Findet letzteres nicht statt, so treten vielfache Modi-ficationen ein. Müller verfertigte Mundstücke mit membra-nösen Zungen, indem er über dem offenen Ende eines kurzenRohres zwischen zwei liolzplättchcn eine schmale Membranespannte, oder die eine Hälfte mit einem Holzplättchen, die an-dere mit einer Membrane bedeckte, oder beide! Hälften mit zweisich nahe berührenden Membraueu überspannte, oder endlichzwei sieb berührende Knutschuckstrcifcn über eine längliche,der Axe des Rohrs parallele Oefl'nuug spanute. Diese Mund-stücke steckte er iu 1 Zoll weite Röhren, deren Länge deinTone der für sich angehlaseucn membrnnüsen Zunge zuge-hörte, verlängerte daun diese Röhren durch Ansatzstücke be-deutend, erhielt aber im Allgemeinen keine den Verlängerun-gen correspondirende Töne, oder nur in einzelnen Fällen, wasdaraus erklärlich seyn dürfte, dass die Vibratiousmcngcn durchdie membrauösen Zungen vorzugsweise und schwer veränder-lich bestimmt werden und sich hiernach die Schwiugungskuo-ten der Luftsäule iu den Röhren bilden, mit Ausnahme derweuigeru Fälle, in denen die Längen der Luftsäulen in denRöhren das stärker bedingende Element abgeben. Merkwürdigwar dabei das Zurückspriugcu des durch Verlängerung desAusatzrohrs tiefer gewordenen Tones auf den ursprünglichenund der Umstund, dass durch partielle Bedeckung der End-üfl’nung der Ausatzrohrc die Töne tiefer, aber auch höherwurden. Um den Einfluss der Anspruchrohre oder Windrohre(vergl. Bd. VIII. S. 376) zu prüfen, diente ein Mundstück aus/einer 0,5 Z. langen Röhre, dessen Oeffnung zur Hälfte miteiner Holzplatte bedeckt, über die andere Hälfte eine Mem-brane dicht anliegend gespauut war. Dieses wurde entwedermit dem Alande angeblasen und mit Ansatzröhrcu von wach-sender Läuge versehn, oder ohne Ansatzrühre mittelst einesWindrohres von gleichfalls wachsender Länge zum Tönen ge-bracht. ln beiden Fällen nahm die Tiefe der Töne mit der