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Eilfter Band. Sach- und Namen-Register mit ergänzenden Zusätzen [...].
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682 Sachregister.

gebogenen Röhre mit dem offenen Schenkel eines Hiberharo-meters, als auch mittelst einer zweiten mit einer Luftpumpein f erkiudung. Dnrcli 25mal wiederholtes Exantkren lach wieder eingelassener künstlich getrockneter Luft wurde sowohl dieKugel, als auch die Verbindungsröhre mit dem ßaroncter vonaller Feuchtigkeit befreit. Nachdem sie darauf, in dem be-schriebenen Behälter mit zerstossenem Eise umgeben, nügKchststark evaeuirt und das Verbindungsrohr mit der Iaiftpumpemittelst der Blaslampe zugcschmolzen worden war, zeigt« das Ba-rometer den Druck der noch zurückgebliebenen Luft bei 0°Temperatur. Nach Fortschaffung des Eises fiel es nicht schwer,den im Innern der Kugel befindlichen Behälter durch Erhitzungzu zersprengen, und das Iteberbarometer zeigte dann die Elo-sticität des in der Kugel gebildeten Wasserdampfes, wenn die-selbe entweder mit Wasser, oder einer kultmachenden .Mischungumgeben war, deren Temperatur durch zw'ei sehr genaue, ne-ben ihr befindliche Thermometer daun, wenn sie eine gehörigeZeit stationär gebliehen waren, bestimmt wurde. Mit lleber-gehung eines dritten Apparates, eines Heberbaroiuelers, in des-sen verschlossenem Schenkel sich eine geringe Quantität derzu prüfenden Flüssigkeit befand, dessen offener Schenkel aberdurch eine feine gebogene Röhre mit einer Röhre in Verbindungstand, in welcher man mittelst einer ihr parallelen dritten Röhreeine Quecksilbersäule willkürlich vergrösseru oder vermindernkonnte, so dass die in der Vcrhindungsröhre des offenen Schen-kels befindliche Luft, welcher die im verschlossenen Schenkelbefindlichen Dämpfe das Gleichgewicht hielten, verdichtet oderverdünnt wurde, verdient besonders auf eiuen vierten die Auf-merksamkeit gerichtet zu werden, welcher vorzugsweise geeig-net ist, die den höheren Temperaturen zugehörigen Elasticitä-teu zu messen. Dieser, welcher einem früher von Dulong 1zum Messen der Elasticität der Dämpfe bei niedereu Tempe-raturen empfohlenen sehr gleicht) besteht aus einem kupfernenGefässc, in welchem die Flüssigkeit unter verschiedenem Druckezum Sieden gebracht wird. Vier eiserne Röhren geben vomdainpfdicht scbliesscnden Deckel in das Gefäss herab, zweiso tief, dass die Flüssigkeit sie umgiebt, zwei dagegen reichenbloss bis in den Dampf; in jeder derselben befindet sieb Qoeck.

1 Lam£ cours de physique de l’dcole polyt. Par. 1836. T. I. p. 437.