Wärme.
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silber mit eiuem cingcscnktcu Tbermoineler. Aus dem Uefässegebt ein etwas aufsteigendes Kohr in einen Ballon, welcher ineinem Uefässe mit Wasser vou. der Temperatur der umgeben-den Luft stellt, der mittlere Theil der Köbre selbst aber istmit einer weiteren Riihrc umgeben und wird mittelst durch dieseströmenden Wassers stets abgekiihlt, damit die niedergeschlage-nen Dämpfe wieder in das (belass zurückfliessen. Der llals derKugel steht; durch eiue horizontal aus ihm nuslaufcude Röhremit dem kürzeren Schenkel einer heberförmig gebogenen, mitQuecksilber gefüllten, auf einer verticaleu Scale befestigtenBarometerrühre in Verbindung, das obere, durch einen llahuverschlicsshare Ende dcsselheu endigt aber in eiue krummgc-bogeue Röhre, mittelst welcher die Kugel luftleer gemacht odermit verdichteter Luft gefüllt werden kanu. Wenn also dasWasser im Uefässe erhitzt wird, so erreicht es unter demdurch den luhalt der Kugel gegebenen Luftdrucke die Siede-hitze, und dass das Sieden cingctreteu sey, ergiebt sich aus demStillstände der Thermometer hei demjenigen Staude des Queck-silbers in der Baromcterröhre, welcher zugleich die Elasticitätder Dämpfe misst, indem diese dem negativen oder positivenUnterschiede der Quecksilbersäulen in deu beiden Schenkelnder Barometerröhre und hei der Gleichheit derselben dem je-desmaligen atmosphärischen Drucke gleich ist, denn der zweitebedeutend lauge Schenkel der Barometerröhre ist am oberenEnde oflen.
Unter deu zahlreichen Bestimmungen der deu verschiedenenTemperaturen zugehörigen Elasticitätcu des Wasserdumpfes isteiue der wesentlichsten die durch 64 Beobachtungen erhaltenefür deu Nullpuuct des Thermometers, welche im Mittel 4,6Millim. oder sehr nahe 2,04 pur. Liuicn beträgt. Dieser Werthist etwas grösser, als der von Magnus erhaltene, stimmt abervollkommen genau mit dem überein, welchen ich selbst (Bd. II.S. 340. Bd. X. S. 1069) bei meinen Vcrsucbenüber die Dichtigkeitder Dämpfe gefunden habe *, nämlich 2,04 par. Lin. oder 4,602
1 Diese unerwartet, fast absolut genaue Uebereinstiminung ist wohlzum Theil zufällig, lässt sich aber daraus erklären, dass ich bei allenVersuchen von 0° Temperatur ausging und daher aus allen auch geradediese Bestimmung erhielt, statt dass die übrigen auf einer geringerenZahl von Messungen beruhn.