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lV. Historische Entwickelung rc.
Aucrobcrg, Fürstenberg, Schwarzenbcrg, Thurn und Taxis, Lowcn-stcin, Octtingen, Äohcnlohe, Lciningcn, Lignc, Wicd-Runkcl, Mct-tcrnich, Salm-Reifferscheid, Sinzendorf, Fugger, Salm-Salm, Bent-heim» Looz, Solms, Sa^n - witgenstcin, Neuwicd, Cray, und dieGrafen Lastell, Lrbach, Stolberg, Isenburg, Torring - Icttenbach,Aspcrmont, Stcmberg, Plcttcnberg, Ouadt, Ostern, Schaeobcrg,wartenbcrg, Waldbott-Bassenhcim.
Auch mehrere Veränderungen lm Landbesitze unter den Bun-deSgliedern selbst folgten darauf. Der Fürst Primas erhielt dieStadt Frankfurt mit ihrem Gebiete. Barem erhielt die StadtNürnberg mit Gebiet, und die Teutschen Ordens» EommendenRohr und waidstettcn. Würtcmberg die Städte Waldsee und Scheck-Unzen, die Comthureien Raxfcnburg, Lauchheim und Alschhausenund von Baiern die Herrschaft wiesenstcig-, von Baden die StadtBrbcrach mit Zubehör. Baden vom Johanniter-Orden das Für»stcnthum ^eitcrohcim mit dem, waS in Baden dazu gehörte, unddie Comthureien Beuggen und Frciburg; dann von Wüctembergdie Grafschaft Bondorf, Braunlingen und villrngcn, nebst dem aMrechten Ufer der Brigach liegenden Gebiete dieser Stadt. DerGroßherzog von Berg von Nassau die Stadt Dcutz mit Gebiet,Stadt und Amt Rönigowintcr und das Amt willich. Der Groß»herzog von Dessen die Burg Fricdbcrg nach dem Tode ihres da»maligen Besitzers. Der Fürst von Sohcnzollcrn - Sigmaringen dieHerrschaften Achbcrg und Äohcnfclo, die Klöster Rlostcrrvald undÄabsthal und die Souvecainetät über die ReichSritterschaftlichen,in seinem Gebiete im Norden der Donau gelegenen Güter, na»mentlich die Herrschaften Damerdingen und Hellingen.
Der Beitritt zum Bunde wurde den übrigen, noch nicht bei»getretenen Teutschen Fürsten offen gelassen.
Den 6. August erklärte Kaiser Franz, welcher schon zweiJahre vorher den Titel Kaiser von Oesterreich angenommen hatte,den Reich-ständen zu Regensburg seine Niederlegung der Teut«schen Kaiserkrone mit der Bemerkung, daß er das Reich als auf-gelöst betrachte. Dieß war es in der That und in der Form.Die dem Rheinischen Bunde nicht beigetcctenen Fürsten und ehe»maligen Reichsglieder standen jetzt jeder für sich allein. IhrSchicksal schien in ihrer Wahl zu liegen oder in der Preußens.