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Gerold Edlibach's Chronik / mit Sorgfalt nach dem Original copirt und mit einer gleichzeitig verfertigten Abschrift genau verglichen aus derselben vermehrt und ergänzt von Joh. Martin Usterj ; nebst einem Anhange ; auf Veranstaltung der Antiquarischen und unter Mitwirkung der Vaterländisch-historischen Gesellschaft in Zürich dem Drucke übergeben.
Entstehung
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Item und dz wol versichret werd ob ze meilland ald jn dem land meilland jemend von ansprä-chigen geltschulden wegen gefangen und jn gefangenschaft geleit wurd, als den jn den landen undjnn den gerichten, an den enden sitt und recht ist, wa da söllicher gefangner ussgelassen wurd, mitfLis ald arglist des riehlers, es werre tags ald nachtz vor und, e, e, den dem gnüg bcschäch von deswegen er gefangen wer, oder ann sinnen willen dass da dann der richter jn des gefangenschaft erglegen wer vir jnn dann die schuld geben und ussrichten sol, es were denn sach, dz sömlich gefangenpfandbürgen und gelten gebend, oder aber dye sum geltz oder dz gütt, dz sy dann schuldig sind,hinder sömlich lüt leittend, das die unsrenn darann nüt gesumpt noch gehindret werdenl, wen dieunsren hin jnn körnend somliche schuld jn ze ziechen, dz jnnen dann umm jr schuld ann verziechengnüg beschäch.

Item wer und welliche die werend ze heden teillen so ein andren costen und schaden verheissenab ze tragen und dz ouch funtlichen wurd mit lütten und brielfen, dz des jm rechten (Pag. 251.)

gnüg werre, dz ouch sömlicher cost und schad von dem der jn verheissen hetle, dem anklegerr

abtragen usrichten und bezalien sollend, und vor sömlichem sol sj nütz beschirmen noch fristen wederstet noch landes recht Statuten und decretenn, als aber biss her beschächen ist, den versprech aldverheisse einer vil so halte ouch vil.

Item und ob beschäche dz der benempt fürst sin brüder oder andre sine erben, die heimerleigzusprüch an uns ald die unsren oder an etliches ort jn sunder hettend ald nach in künftigen zittengewunend, das da jetweder teil zwen erber man erkiessen und erwellen sollend, und zu denselbenvier zugeselzten erwellen man sölend denn bed partyen jren stöss kommen zu ussspruch und recht,die sönd den peden parttigen tag setzen gan pfaid jn lillinen jn dz dorff, und da klag antword redund nachred eigenlichen hören von beden teillen, und sond dieselben fier erwelten man schweren eid

üblich zu got und den helgen, dz recht zu sprechen, und dz durch deheinerleig sach nüt zu lassen

so fier und sy jr eid und er wisset, die selbigen fier erwelten man sönd ouch die zit und dz rechtwert von jren'heren und obren, aller andren eiden ledig gelassen werden, und sömliche recht gewistwerden uszesprechen jnn massen und opstat, und ob den die vier jn den Sachen eins oder der merteilwurde daby sol es kreftenklich beliben und bestann, ob aber sömliches nüt beschäche und also zwenund zwen sich zusamen stimptend da mit sy eins obmans notturltig wurden und sich die vier gelichteiltend, so sollend die ansprecher so denn umm (Pag. 252.) die sach jm rechten stand und ansprechersind einnen fünflman und obman jn dem land wailis ald jn der stat chur der des rattes sye kiessenund erwellen, und wellichen sy also erwellend und obman wirtt genomen, der sol den ouch vonnsinnen herren und obren under dennen und er gesessen ist, darzu gewist und gehalten werden, sichder obmanschafft anzenemen und ze beladen nach obmans recht, und sich mitt eiden darzu verbindenals dz jm rechten gebürlich und von alter herkommen ist jn massen als die schidlüt gelhan hettendwie opstat, und wz ouch den von den vieren und dem fünften nach verhörung beder parlyen, ge-sprochen ald bekent wirt, dz sollend betteil an alles weigren und appenliren hallen und by belibentrülich und ungevarlichen.

Item desglichen ob sundrig personen jn der eignoschafft an den benempten fürsten sin erbenund nachkomen zusprüch hettend ald jemer jn künftigen zitten gewunend wie sich dz machen ald