Ins gemein. 271
27. Wann es am Palm⸗Tag ſchoͤn/ hell und klar iſt/ ſo giebt es einfruchtbares Jahr.
2“ die Sonne an St. Urbans⸗Tag/ ſo giebt es ein guttsein⸗Jahr.
29. Iſtes auf Pancratii⸗Tag ſchoͤn/ ſo iſt es ein gut Anzeigen zum Wein.30. Wann es auf Fronleichnams⸗Tag ſchoͤn klar/ ſo bedeutet es einfruchtbares Jahr.
;. 1. Wann die Sonne an St. Jacobs⸗Tag ſcheinet/ bedeutet ts groſſe0 e.32. Wann esſchoͤn Wetter an der Himmelfahrt Maria/ ſo giebt es ge-wißlich ein gutes Wein⸗Jahr.8 z3. Wann es auf Bartholomaii hell und klar iſt/ ſo gibt es einen gutenHerbſt.
34. Wann den 1. September die Sonne ſcheinet/ ſo iſt den gantzen Mo-nat ſchoͤn Wetter.
.8 35. Iſt es auf Martini heller Sonnenſchein/ ſo giebt es einen helleninter.
36. Wann die Sonne am Morgen des Chriſt⸗Tags klar ſcheinet/ ſo be-deutet es ein froͤliches Wein⸗und Korn⸗Jahr/ und hat man in den Gaͤrten al-lerley gute Früchte zu gewarten/ und giebt ein reiches Fiſch⸗Jahr·
37. Wann die Sonne zu Morgens in ihrem Aufgang einen Circkel umven. welche Seite ſich der Circkel zu erſt aufthut/ von dannen hat man
ind zu gewarten.
88. Wann aber der Circkel von ſich ſelbſten gantz und gar vergehet/ ſogiebt es einen hellen klaren Tag.—
39. Wann die Sonne zu Abends in viel ſchwartze Wolcken kriechet/ ſoregnet es folgende Nacht.
40. Wann an der lincken Seiten der Sonnen im Niedergang eine ſchwar-tze Wolcke erſcheinet/ ſo nahe bey der Sonnen/ ſo kom̃t bald ein Regen.
47. Wann die Sonne endlich viel Tage nach einander gantz dunckelroth/als durch einen Nebel ſcheinet/ zeiget an/ daß der Lufft gantz truͤb und ſtaubichtiſt/ welches einen zerſtoͤrten Lufft mit vielen boͤſen Daͤmpffen bedeuttt/ dardurchKranckheiten kommen.
II. Von dem Mond. 11 1. Wann der Mond/ ſo erſt neu worden/ tunckele Hoͤrner hat/ ſo wird esregnen.2. Wann das hohe Horn des zunehmenden Mondes dunckeler iſt/ als dasniedrige/ ſo wird es im Abnehmen regnen.3. Wann das niedrige Horn des Mondes dunckeler als das hohe/ ſoneghet es in dem erſten Wiertel⸗ 4· It