72 Claff. IX. Von der Witterung..
7.Fſider Mond in der Mitte ſchwartz/ ſo regnet es in Vollem Liecht.
5. Wann der zunehmende Mond gegen Nedergang ſiechet/ oder ſich nei-get/ ſo iſt es eine Anzeigung des Regens.
6. Wann der Vollmond mit Nebel umgeben/ und hat einen oder mehrſchwarße Circkul herum/ ſo man einen Hof heiſſet/ oder ſiehet gar bleich/ ſo iſt/Regen vorhanden. b.
7. Wie ſich der 4. oder 5. Tag des Monds in der Witterung anlaͤſſet/nach ſolchem zeiget es die kuͤnfftige Witterung/ es ſeye Regen/ Wind/ oderſchoͤn Wetter. Derowegen ü
8. Wgnn der Mond 3. oder 4. Tag alt iſt/ hell und duͤnn ſcheinet/ ſo be-deutet es ſchoͤn Wetter.
9. Deßgleichen/ wann er hell ſcheinet/ ſo er voll und klar iſt.
10. Item/ wann er halb voll/ an einer Zuart hell ſcheinet.
11. Wann ber Mond roth ſcheinet/ ſo bedeutet es Wind.
12. Erſcheinet der Mond ſchwartz⸗farb und dunckel/ bedeutet Regen.
13. Iſt der Mond 3. oder 4. Tag alt/ und hat weite dunckele Hoͤrner/ ſozeiget es Regen⸗Wetter. 1
14. Erſcheine der Kreiß des Mondes roth und feurig/ ſo zeiget es Unge-
ter.15. Iſt der Mond vol/ und ſcheinet ſchwartzzu rings um/ ſo zeiget es Re-en an.8 16. Erſcheinen 2.oder 3. Kreiß um den gantzen Mond/ bedeutet es einefaſt groſſe Beraͤnderung/ fuͤrnemlich/ ſo die die ſchwartze Farb erſcheinet.17. Wann der Mond neu iſt/ und dennaͤchſten Montag hernach regnet/ſo wird es den gantzen Monat regnen.
III. Von den Sternen.1. Wann ſich die Sternen am Himmel geſchwind fortwaltzen/ ſo bringenſje Wind.ſ 2. Wann die Sternen ſchwartze Hoͤfe um ſich haben/ ſo bedeutet es
egen.
3. Funckeln die Sternen ſehr und ungewoͤhnlich/ ſo bedeutet es Wind.
4. Wann zu Nacht viel Sterne mit weiſſen langen Streichen ſchieſſen/ſo kommt Wind von derſelbigen Seite.
7. Wann ſie von vielen Orten hin⸗und wieder ſchieſſen/ ſo bleibet derWind nicht beſtaͤndig auf einer Seite.
6. Wann die Sterne geſchwind dunckel oder finſter werden/ und ſolchesnicht aus Bedeckung der Wolcken/ oder des Mond⸗Scheins geſchicht/ ſowird ein groſſer Wind entſtehen,
7. Wann
wit