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Der nützlichen Hauss- und Veld-Schule erster Theil, in welchem ausführlich enthalten, wie man ein Land-Feld-Guth und Meyerey mit aller Zugehöre ... mit Nutzen anordnen solle : worbey dann auch zugleich eine zur Hausshaltung auf dem Lande nützliche Hauss-Artzney für Menschen und Viehe, samt allerhand raren und vorträglichen Hauss-Künsten, mit sonderbarem Fleiss colligirt ... / und nunmehr mit dem lang-verlangten zweyten Theil, samt darzu gehörigen Figuren und einem vollständigen Register an den Tag gegeben durch Georg Andream Böckler
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72 Claff. IX. Von der Witterung..

7.Fſider Mond in der Mitte ſchwartz/ ſo regnet es in Vollem Liecht.

5. Wann der zunehmende Mond gegen Nedergang ſiechet/ oder ſich nei-get/ ſo iſt es eine Anzeigung des Regens.

6. Wann der Vollmond mit Nebel umgeben/ und hat einen oder mehrſchwarße Circkul herum/ ſo man einen Hof heiſſet/ oder ſiehet gar bleich/ ſo iſt/Regen vorhanden. b.

7. Wie ſich der 4. oder 5. Tag des Monds in der Witterung anlaͤſſet/nach ſolchem zeiget es die kuͤnfftige Witterung/ es ſeye Regen/ Wind/ oderſchoͤn Wetter. Derowegen ü

8. Wgnn der Mond 3. oder 4. Tag alt iſt/ hell und duͤnn ſcheinet/ ſo be-deutet es ſchoͤn Wetter.

9. Deßgleichen/ wann er hell ſcheinet/ ſo er voll und klar iſt.

10. Item/ wann er halb voll/ an einer Zuart hell ſcheinet.

11. Wann ber Mond roth ſcheinet/ ſo bedeutet es Wind.

12. Erſcheinet der Mond ſchwartz⸗farb und dunckel/ bedeutet Regen.

13. Iſt der Mond 3. oder 4. Tag alt/ und hat weite dunckele Hoͤrner/ ſozeiget es Regen⸗Wetter. 1

14. Erſcheine der Kreiß des Mondes roth und feurig/ ſo zeiget es Unge-

ter.15. Iſt der Mond vol/ und ſcheinet ſchwartzzu rings um/ ſo zeiget es Re-en an.8 16. Erſcheinen 2.oder 3. Kreiß um den gantzen Mond/ bedeutet es einefaſt groſſe Beraͤnderung/ fuͤrnemlich/ ſo die die ſchwartze Farb erſcheinet.17. Wann der Mond neu iſt/ und dennaͤchſten Montag hernach regnet/ſo wird es den gantzen Monat regnen.

III. Von den Sternen.1. Wann ſich die Sternen am Himmel geſchwind fortwaltzen/ ſo bringenſje Wind.ſ 2. Wann die Sternen ſchwartze Hoͤfe um ſich haben/ ſo bedeutet es

egen.

3. Funckeln die Sternen ſehr und ungewoͤhnlich/ ſo bedeutet es Wind.

4. Wann zu Nacht viel Sterne mit weiſſen langen Streichen ſchieſſen/ſo kommt Wind von derſelbigen Seite.

7. Wann ſie von vielen Orten hin⸗und wieder ſchieſſen/ ſo bleibet derWind nicht beſtaͤndig auf einer Seite.

6. Wann die Sterne geſchwind dunckel oder finſter werden/ und ſolchesnicht aus Bedeckung der Wolcken/ oder des Mond⸗Scheins geſchicht/ ſowird ein groſſer Wind entſtehen,

7. Wann

wit