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Die englischen Docks.
werden aber Güter «ander Ufer-Wage weg verkauft, so wird die Miethe nurvon der gelt an bezahlt, wo das Wagen der Waaren beendigt worden ist.
Weniger als eine Wochenmiethe wird nicht berechnet. Ehe die Com-pagnie Waaren und Guter ab- oder ausliefert, müssen für den Theil, der ab-oder ausgeliefert wird. die Unkosten und Spesen abgetragen werden, entwederan den Einnehmer der Bureau's der Compagnie in der Stadt, oder an denControleur in der Haupt-Erpedition innerhalb der Docks selbst.
Jedes Faß Branntwein und Genever, welches auf's Lager gebracht wer-den soll, muß wenigstens s eiserne Reife haben, oder wenn es die Waare be-sonders verlangt. auch mehr; fehlen welche von diesen Reifen, so werden sol-che darum gelegt und mit Sä. per Stück berechnet. Wenn neue Fässer noth-wendig sind, werden solche berechnet.
Sobald die gebrannten Wasser und Weine in tüchtigen eichenen Gebindeneingeführt werden, verbindet sich die Compagnie, für jedes Untermaß zuhasten, was über ein Gallon auf's Faß während eines Jahres Lagerung oderweniger als ein Jahr auf die Waare kommen sollte; bei nicht tüchtigen oderaus untauglichem Holze verfertigten Fässern kann die Compagnie diese Ver-bindlichkeit nicht übernehmen.
§. 5. London-Docks.
Diese wurden, nachdem die westindischen Docks angelegt worden, in derThemse errichtet. Sie liegen in dem Theile Londons, der Wapping heißt, unddie Hauptbestimmung derselben ist die Aufnahme der Wein-, Branntwein-,Taback- und Reißladungen. Das westliche Bassin dieser Docks nimmt einenFlächenraum von ungefähr 20 Morgen oder englischen Ackern ein, das östlicheneue dagegen nur 7. Zwischen beiden und zwischen den Tabacksspeichern liegtdas kleinere Bassin,, oder das der Tabacksdocks, welches nur einen Acker Flä-chenraum einnimmt, und lediglich für die Aufnahme von Schiffen mit Tabacks-ladungen bestimmt ist. Der Flächenraum des Ganzen betragt mit allen Zu-behörungen. 71 Morgen oder Acker und 3 Ruthen. Die Speicher und Ma-gazine sind geräumig und prächtig gebaut. Der große Tabackspeicher an derNordseite des Bassins für Tabacksladungen ist vielleicht das größte, dauerhaf-teste und angemessenste Gebäude dieser Art in der Welt. Es ist zur Aufnahmevon 74,000 Fässern lOxthoftgröße) Taback eingerichtet, und nimmt den unge-heuren Flächenraum von 5 Ackern ein. Ein gleichfalls sehr großes Tabacks-magazin befindet sich in Süden des letzt gedachten Bassins für Tabacksschiffe.
Die für Taback bestimmten Magazine und Speicher stehen unter der un.mittelbaren Aufsicht der Zollbeamten; die Docks-Compagnie hat weiter nichtsdamit zu schaffen, als die Lagermiethe auf die in solchen lagernden Tabacks-partien zu erheben. Unter den Speichern, in denen der Taback aufbewahrtwird, so wie unter denen für andere Waaren, befindet sich Kellerraum, umSS ,000 Pipesi Weine, Branntweine u. s. w. zu lagern. Die Eröffnung die-ser Docks erfolgte im Fahr 1805. Alle in die Themse einlaufenden Schiffe,welche Wein, Branntwein, Taback und Reis geladen haben iausgenommen.die aus Ost- und Westindien kommenden), sind gehalten worden, diese Dockswahrend zwanzig Jahren zum Ausladen zu benutzen; dieses Privilegium istaber mit 1826 erloschen, und es steht Jedem frei, solche ferner zu benutzenoder nicht. Bis vor Kurzem hatten diese Docks nur zwei Zugänge, nämlichdie durch das Bassin von Hermitage und von Wapping. Man hat aber