Band 
Dritter Band.
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Die englischen Docks.

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u. ä.

allen Küsten des Mittelmeeres, nebst dem adriatischen und schwar-zen Meere, dem griechischen Archipelagus, den Inseln Helena, AS-

cenffon und den Cap Berdischen Inseln, per Ton.2 3

Aus Südamerika, südlich vom La Platastrom, der Südsee, Afrika,

Asien und östlich vom Vorgebirg der guten Hoffnung, per Ton . L 4Note, Schiffe, welche sich langer als sechs Monate in den Docks

aufhalten, zahlen außerdem noch monatlich per Ton ..,.02

Alle ankommende und abgehende Schiffe haben die Abgaben nach demAnsätze des entferntesten Hafens zu entrichten, aus dem sie kommen oder nachdem solche segeln; kommen sie aber mit Ballast an, so haben sie die Eingangs-abgabe in den Docks nicht zu entrichten, und sollte ein solches Schiff wiedermit Ballast absegeln, so hat es bloß die Halste der Ausgangskosten zu bezahlenund die ganze Abgabe für die Leuchtfeuer; nach eingenommener Ladung falltaber jeder Nachlaß weg.

Schiffs, welche in Liverpool gebaut sind, haben bei ihrer erstenReise nur die Hälfte der Ausgangs-Abgaben zu bezahlen.

Die Docks in Liverpool sind sämmtlich auf den Grund und Böden derStadtgemeinde erbaut, und werden durch Angestellte verwaltet, welche dasParlament eingesetzt hat. Die Magazine und Speicher gehören Privatleutenund sind sämmtlich Privateigenthum, indem keines oder keiner zu den Docksselbst gehört, indessen liegen die meisten derselben ganz in der Nachbarschaftder Docks. Das Ausladen und Laden der Schiffe wird in Liverpool lediglichvon einer Klaffe Arbeiter besorgt, welche 1>ump6r8 genannt werden. Dieje-nigen, welche sich damit befassen, übernehmen das Ausladen eines Schiffesfür eine runde Summe (lump 8inn) von 2 bis 20 Guineen, nach Größeund Beschaffenheit der Ladung, und stellen dabei gemeine Taglöhner, gewöhn-lich Jrlander an. der Ininiper ist dabei der Unternehmer und Aufseher; dieArbeiter erhalten gewöhnlich Tagelohn, zuweilen aber theilen sie das verdienteGeld zu gleichen Theilen.

Ein Westindienfahrer von 200 Registertons pflegt von den I-uinper»für 12 bis 20 Pfd ausgeladen zu werden; ein eben so großes Schiff mitBaumwolle dagegen für -i bis 6 Pfd. Dabei ist aber nur verstanden, dieWaaren aus Ufer zu liefern, und verwenden dann die Eigenthümer der La-dungen ihre eigenen Arbeitsleute, um die Waaren zu wagen, aufzuladen undin die Magazine zu schaffen, und ebenso stellen solche ihre eigenen Küper an,wenn Küperarbeit erforderlich ist.

Man sieht hieraus, daß die Art und Weise, die Geschäfte zu betreiben,von der in London eingeführten gänzlich verschieden ist, wenigstens von denenin den Docks der Ostindischen Compagnie, wo alle Verrichtungen nur von denLeuten derselben ausgeführt werden dürfen.

Die Unkosten, einen abgehenden Westindienfahrer von 200 Tons zu la-den, betragen nicht halb so viel als das Ausladen eines ankommenden, indemsolche selten volle Ladung einnehmen, und im Durchschnitt steigen erstere höch-stens auf den dritten Theil.

Nachfolgendes sind die sämmtlichen Unkosten und Spesen eines westindi-schen Schiffes von 500 Tons, welches den Hafen von Liverpool besucht: