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Die englischen Docks.
Raum von 26 Ackern ein, so daß 312 Schiffe von der Größe, welche diesenHafen zu besuchen pflegen, bequem darin liegen können. Hüll folgt in Wich-tigkeit nach Bristol, wo nicht nach Liverpool, denn obgleich die Zolleinnahmendaselbst im Jahre 1829 nur 740,868 Pfd. einbrachten, welches weniger istals in Bristol, so ist dennoch die Schifffahrt daselbst von einem größeren Um-fange. In dem eben genannten Jahre besaß der Hafen von Hüll 579 eigeneRcgisterschiffe, welche zusammen 72,248 Tons halten.
Der Ertrag der Docks in Hüll betrug 1824 : 18,776 Pfd. 6s, 36.;1825: 25,861 Pfd. 16«.; 1826: 19,089 Pfd. 16s.; und 1827: 22,381 Pfd.9s. 96.
Die Hafengelder sind die folgenden:
p. Tonla. S 6
Schiffe, die aus der Ostsee kommen, zahlen .. 0 13
Die aus Dänemark, Norwegen unterhalb Helflngör, so wie ausdem gesammten Deutschland, Holland, Flandern, Frankreich, öst-lich von Uschant, aus Irland, Guernsey und Jersey kommen . 0 0 10
Die aus den Hafen westlich von Ostende bis an die Straße von Gi-braltar kommen. 0 1 »
Die aus Westindien, Nord- und Südamerika, Afrika, Grönland, öst-lich vom Nvrdcap in Norwegen und jenseits der Meerenge vonGibraltar kommen. 0 l 9
h 17. Docks von Goole.
Der Hafen von Goole, an der Ouse. nicht weit von der Vereinigung die-ses Flusses mit dem Humber, und 22 Meilen von Hüll landeinwärts liegend,verspricht für diesen ebengenannten Ort ein gefährlicher Nebenbuhler zu wer-den. Im Jahre 1824 war Goole noch ein unbedeutender Flecken; durch Ka-näle steht es aber in Verbindung mit Liverpool, Manchester, Leeds, Wakesieldu. a. m. Ungeachtet Goole so entfernt vom Meere liegt, können Schiffe, wel-che !5—16 Fuß Tiefe brauchen, dennoch mit Sicherheit hingelangen. Es be-sitzt zwei Docks und ein Hafenbassin. Die erste, die Schiffdocke genannt,ist 800 Fuß lang und 200 Fuß breit; die zweite, die B a rk e n d o ckc, ist 900Fuß lang und 150 Fuß breit, und für die kleineren Schiffe bestimmt, welcheauf den Kanälen und Flüssen hier ankommen. Die Speicher und Waarenma-gazine zu Goole sind geräumig und haben eine gute Einrichtung, und sind demOrte dadurch die Vorrechte derjenigen Häfen geworden, welche Güter unterVerschluß zur Wiederausfuhr nehmen dürfen (IioiistiiiA ports).
§. 18. Docks zu Leith.
Der Hafen von Leith hat zwei Docks, welche nach den besten Mustern an-gelegt sind, und einen Wasserraum von mehr als 10 Morgen Landes haben,um 150 solcher Schiffe fassen zu können, wie solche gewöhnlich dort einlaufen.Dicht dabei sind drei Schiffswerfte. Die Erbauungskosten der Docks sollensich auf 285,108 belaufen haben, und es wird damit fortgefahren, den Hafenin allen Theilen sehr zu verbessern. Doch geschieht dieses nicht wie in Londondurch Actien, sondern auf Kosten der Regierung, weßhalb es sehr zweifelhafterscheint, ob der dafür zu erwartende Ertrag befriedigend sein wird.