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Dritter Band.
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Bon den Staatspapieren.

Anleihe von 1824, wovon 47procentige Syndicatsobligationen pori, 2jpro-centige der rversteligsteii Schuld zu 61 A und Obligationen der Anleihen ausdie Kunstffraßen zu 104 K angenommen wurden, hießen darum lionieiiiI-osrenten, weil sie namentlich bei allen Domanenkaufen für voll angenom-men werden sollten, wahrend die Besitzer der auf diesem Wege nicht verwen-deten und eingezogenen Obligationen vom I. September 18S0 an das Rechthaben sollten, die Einlösung 6 Monate nach der Kündigung vom Syndikatzu fordern. Mit dieser Anleihe waren zugleich 6 Millionen Verloosungspra-mien verbunden.

Ueber die Papiere der freiwilligen Anleihe von SS Millionen war beiAufstellung dieses Paragraphs noch nichts Bestimmtes mitzutheilen.

e) .Innllnklen 11 nulleI-Vlont«ci>nppij, Aktien der niederländischenHandelscompagnie, die nach Maßgabe der Ergebnisse der jährlichen großenVersteigerungen, vorzüglich von Kaffee, Zucker, Thee und feinen Gewürzen,steigen und fallen, und für die Zukunft Aussicht auf eins Extradividende, überdie jährlichen Zinsen von Procent, eröffnen.

Zu den holländischen Handelspapieren kann man auch noch rechnen diePapiere der Russisch-Holländischen Anleihen zu 5 -F bei Hoxeu,Comp. in Amsterdam zu verschiedenen Zeiten negociirt, mit Obligationen, de-ren Zinsen am I. September IS28 zu laufen anfingen, jedoch bloß bei ge-dachtem Hause bezahlt werden, was auf mehren Handelsplätzen eben so derFall sein sollte und diesen Papieren gewiß mehr Theilnahme verschaffen würde.Man hat solche russisch-h o! lan d ! sch e n Papiere von 1828, !829 unddie neuesten von 18 SI,

Außerdem werden auf der Amsterdamer Börse in fremden Papieren auchzuweilen bedeutende Geschäfte gemacht, als in 6 und L A französischen Ren-ten, in englischen S tz Stocks, in denen der preußisch-englischen Anleihe, i»österreichischen und russischen Papieren u, s, w.

Belgien eröffnete 1831 durch das Haus Rothschild eine Anleihe von 2Mill. Pf, St, zu 5 2 . Obligationen derselben kommen auf den Börsen zuBerlin, Frankfurt, London und Paris vor,

§, 16. Oesterreichs Staatsschuld und Handelspapiere,Von der Wiener Stadt-Bank, welche 1714 durch Carl VI, gegründetwurde, waren seit 1771 für 12 Millionen Zettel ausgegeben, denen 1784weitere 40 Millionen folgten, und die den Namen Wiener Stadt-Banco-Zettelhatten, bis zum Jahre 1727 dem Metallgelde gleich geachtet wurden oder dochnur wenig niedriger standen, von da an aber, wegen der ungeheuern Vermeh-rung derselben (im Jahre 18l1 eine Masse von 1,060,798,753 fl.1 immertiefer sanken, so daß sie zuletzt gegen 100 fl, Metallgeld auf 1200 standen,Im Jahre 1810 wurden, zur Verminderung der Banco-Zettel, sogenannteEinlösungsscheins ausgegeben, und 18il bestimmt, daß erstere mit;ihres Rennwerths gegen letztere ausgewechselt werden und bis zum letztenJanuar 1812 gänzlich außer Umlauf kommen sollten. Demzufolge wurdennur noch 212 Millionen fl, Papiergeld anerkannt, und zugleich die Zinsen dergesammten Staatsschuld auf die Hälfte reducirt. Die Einlösungsscheine, auf500, 100, 20, 10, 5, 2 und 1 fl. lautend, sollten nicht über die Summe von212,159,750 fl, steigen, welche Versicherung wiederholt wurde, als, nach demPlane des Hofkammer.-Präsidenten Grafen Stadion, die Regierung im Wege