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Von den Staatspapiercn.
seil werben seit Ende I82S in baarem Gelde ausgezahlt, und können die derBsthmann'schen Anleihe auch bei diesem Hause in Frankfurt erhoben werden.
ä) Die sogenannten AerariabObligationen verschiedener Stände zu 2,2i, 2,^ und S H, desgleichen des Wiener Oberkammer-Amts von 2 und 22-N; die Zinsen der ersteren fallen in den Hauptstädten der Provinzen, die derletzteren in Wien.
e) Die sogenannten Domestical-Obligationen, welche nur 2^ A W. W.Zinsen tragen und nicht mit in die Serienziehungen gehören, deßhalb auch vielniedriger stehen, als die in diesen Ziehungen begriffenen Obligationen.
Au den Papieren der neueren Staatsschuld gehören:
<l) Obligationen zu 21-o in Conv. Münze, der Anleihe von 1815, zu100, 500, I voo und 5000 fl., alle vom 1. August 1815 lautend, TU xorteurund mit halbjährigen Zinsscheinen; die Zinsen können in Wien und bei allenSpecialkassen erhoben werden.
1>) Obligationen zu 1 2 in Conv. Münze, uu xortkur, seit 1. Juni1815, zu rooo, looo, 500 und iso fl., deren Zinsen am 1. Januar und 1.Juni jeden Jahres fallen.
n) Die sogenannten tllktnlligue« zu 5 H in Conv. Münze, uu j»>r-teur, seit 22. Oct. 1815, zu I0,VVV, 5000, IVOV, 500 und ISO fl. DieZinsen können in Wien, in allen Provinzial-Hauptstadten, sowie in London,Paris und Frankfurt a. M. erhoben werden. Hierzu kommen noch die Obli-gationen vom Jahre 1823, die sich von ersteren durch die Jahreszahl unter-scheiden und sämmtlich vom 7. Juni jenes Jahres lauten.
<I) Die 4°-igen Uetulliffue» der 25 Millionen aus der neueren Zeit,womit die Sprocentigen abgetragen werden sollten.
Die Obligationen bei Parish und v. Rothschild und Söhnen vomApril 182g; die Zahl derselben ist 2Ü8,V00 Stück zu 1VO fl. Conv. Münzesu xorteur, rückzahlbar durch jährliche im März stattfindende Verloosungmit Prämien,bis 1810. Diese Papiere werden gewöhnlich kleine Rothschild-sche Loose genannt.
k) Die Obligationen der Anleihe bei v. Rothschild und Söhnen von1821, in IS0,000 Stück zu 25g fl. Conv. Münze au xorteur bestehend,wie die vorigen rückzahlbar, überdieß mit Zinsscheinen von 10 fl. Conv. Münzeam 1. Januar fällig. Man nennt diese Papiere zur Unterscheidung von denvorgebuchten Partial-Obligationen oder Partiale.
Die 4 A Papiere der Anleihe von 1833 zu 4g Mill. fl., negocirtdurch Geymüller u. Comp., M. A. Rothschild und Söhne, S. G. Sina, Arn-stein und Eskeles in Wien.
lr) Die 4 K Papiere der Anleihe von 1834 zu 25, Mill. Gulden, durchdie vorigen Unternehmer. Diese Anleihe soll in 25 Jahren durch Verwe-sung zurückgezahlt werden.
l) Wiener Bankaclien, 100,ovv Stück zu lovo fl. W. W. und 100 fl.Conv. Münze auf Namen, seit 1821 größtentheils mit Zinsscheinen, zur Er-hebung des DividendS versehen, welche ein rothes Rummerzeichen haben; vondiesen sind aber nur 50,521 Stück ausgegeben, die übrigen besitzt die Bankselbst. Sie gewahren einen ordentlichen Dividend von 30 fl. Conv. M.jährlich, 15 fl. am 1. Jan. und 15 fl. am 1. Juli fälligMund einen außer-ordentlichen, der mit jenem zugleich bezahlt und nach Maßgabe des Ge-