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Dritter Band.
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Won den Staatspapieren.

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Händler, der diesen Handel zu sei-ner täglichen Beschäftigung macht.

Papiermakler, Sensal, fr.rezent cks e/inn^e, engl. bnoLer, dersich, vorzüglich oder ausschließlich, mitVermittlung von Papiergeschäften ab-gibt; s. eie otramA-e und

/jnolcer.

Papiermarkt, s. Börse.

Paxierrubrik, s. Papier.

gewöhnlich bezeichnet mandamit, daß ein Staatspapier eben soviel baares Geld koste, als der Renn-werth desselben lautet, sonst aber auch,es gelte gerade so viel, als der Unter-nehmer der Anleihe für l vü in Bas-ren erhalten habe.

?ar<z»«t, der abgetheilte Raumauf der Pariser Börse, in welchembloß die Börsebcamten und Wechstl-sensale Zutritt haben.

t?a> trale, Partial-Obliga-tionen heißen die Papiere der Oester-reichischen Anleihe von !82I bei v.Rothschild und Söhnen ü fl. 2S0.

Partialobligationcn heißendie Theilschuldscheine, welche auf ein-zelne Stimmen einer Anleihe zu ei-nem gewissen Betrage lauten.

Pfandbriefe, Preußische Staats-schuldscheine; von welchen eS Domä-nen-Pfandbriefe und solche meh-ren Creditvereine gibt.

Perzen big, sagt man, um denZinsfuß eines Staatspaviers damit zubezeichnen, z. B. eine 4pcrcentige,üpercentigs Obligation; gewöhnlichbedient man sich zu dieser Angabe desZeichens Z.

Platz wird gebraucht für Handels-platz oder Handelsstadt; man sagt z.B. Frankfurt ist ein Hauptplatz, umdamit den Umfang seiner Papierge-schäfte anzudeuten, oder dieser Platzist für Papiere überhaupt oder ein«bestimmte Sorte derselben wichtig u.dgl. m.

Kutot ä «okonte, eine in Paris

gemeinübliche Clausrl bei Zeitkäufen,entsprechend der bei uns nicht minderüblichen „auf Verlangen früher".

k'or'rrtaA'e, ein auf der PariserBörse üblicher Ausdruck. Am drittenLiquidationstag Abends ö Uhr tretenim Cabinet die Oonrrni« pur ^Akirtr-IurnA« zusammen, um ihreseriillk» ä« «oiripsiisiltion gegen-seitig auf das Genaueste zu collationi-ren, und dadurch die um 7 Uhr dessel-ben Tags erfolgende Haupiliquidationmöglichst zu erleichtern; diese Colla-tionirung nun heißt pointuAL.

Prämie nennt man l) Dasjenige,was ein Papier höher steht, als. derUebernahmspreis bei der Anleihe war,da sie gemacht wurde ; 2) Dasjenige,was man auf Staatspapiere bis zueinem bestimmten Tage bezahlt, wo-gegen man die freie Wahl hat, obman die Papiere beziehen will odernicht; S) die Differenz bei dem R ü ck-kaufzwischen dem Einkaufs- und hö-her gegriffenen Rückkaufspreise; 4>das Heuergeld bei einem Hoffnungs-kaufsgeschäft; 5) die Berflcherungs-summe bei dem Assecuranzgeschäft; 6)gewisse Prvcente für die Emittentender Gewinnloose bei Lotterie-Anleihen.

Prämiegeschäft, s. Prämie 2.

Prämiezahler, s. Geber.

P rämiez ieh er, s. Nehmer.

p«ur lsvreip Vorprämie,Lieferungsprämie, die, welche beimPramiengcschaft der Käufer bezahlt;

^lorin necevoin, Rückprämie,Empfangsprämie, die, welche der Lie-ferer zahlt.

tpnr'rrres clu /our au lenetemar'u,Schlußart in Paris gegen Prämie,bei welcher der auf den Schlußtagnächstfolgende schon der entscheidende ist.

coniPe»««rtroM, s. Com-

pensation.

Prolongation, s. Rückkauf.

Promesse, Heuer- oder Hoff-nung s-Brief.