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Johannes von Müllers Briefe an Carl Victor von Bonstetten III : geschrieben vom Jahr 1773 bis 1809 ; Briefe an Herrn Charles Bonnet : Briefe an Freunde 1 / herausgegeben von Friederika Brun
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Briefs ait Bonststtsn.

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sondern von mir; wie könnte jemand glauben,daß ich sie zu irgend einem Gebrauche von B. zu-rückgefordert hätte! Mache» Sie demnach, wasIhnen beliebt. Lassen Sie nicht leicht aus, wasich von jemanden Gutes gesagt, wo ich jeman-den Dank bezeugt haben mag.

Wcnu Sie die Reisen der Papste wollen, sosteht Ihnen das einige noch in meinem Besitz be-findliche, von Iacobi mir selbst geschenkte,Ercmplar zu Dienste. Dann muß ich Ihnen aberauch einen trefflichen Brief mitschicken, welchenmir Iacobi zuvor darüber geschrieben.

So eben vollende ich (für die Geschichte derSchweiz) den 1444 mit den Franzosen geführtenKrieg, welcher in verschiedenen wesentliche» Punk-ten dem gegenwärtigen so ähnlich ist, und / nacheinem höchst rühmlichen Unfall, ein so schönes Endenahm, daß ich fast nicht vermag, die Zeit abzuwar-ten, bis der übrige Theil dieses Bandes zum Druckefertig ist.

Ich freue mich, daß Niebuhr so einen Sohnhat; der Vater ist unter allen Reisebeschreiberneiner, den ich ganz vorzüglich hoch halte: er hateinen sehr gesunden Blick, steht genau, was ist,hat eine recht sehr gute Kritik, die seltene Beschei-denheit, nie von Dingen zu reden, welche er nichtsah, oder deren Prüfung außer seiner Sphäre war,und die eben so seltene Weisheit, im Oriente Mor-genländer und nicht Däne seyn zu wollen. Wor-auf legt sich der Sohn?

Ihren Bruder, den gelehrten, aber (nachIhrer Schilderung) eben so lieben Münter,hätte ich auch Lust um etwas zu bitten (denn Sie,denke ich, geben sich doch nicht mit dem staubige»Medium Aerum ab) ; das bestünde darin, ihmgefälligst für mich sagen zu wollen, ob der auf der