Briefe an Bonstetten-
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die Abhängigkeit von fremder Garantie und vonguter Nachbarschaft (der wir nur durch Ruhe in-reressirt seyn können) fur ein so kleines Volk un-vermeidlich ist.
Ich bin immer mehr wider das Vielschreiben.Ein, zwei Hauptwerke möchte ich hinterlassen, überunentwickelte Dinge mich nie öffentlich äußern,wenigstens so lange derselben Moralität proble-.matisch ist? Genießen ist unschädlicher, und zu-gleich lustiger.
Man glaubt in Frankreich selbst nicht recht,was über den Rastadtermvrd vorgegeben wurde.Es ist hierüber hier eine sehr gute französischeSchrift erschienen, die vermuthlich S. SaphvrinEurem Hofe eingeschickt hat. Als Iourdan vonder levée en masse sprach, wurde angeschlagen,die Nation wäre geneigter, de s’asseoir en masseim Schatten eines gesetzmäßigen Throns.
Die Appenzeller haben einen allgemeinen Bet-rag, und am folgenden Morgen wieder zum er-stenmale die Landsgemeinde gehalten, und ihrenalten Zellweger wieder zum Landammann gemacht.Eben so Glarus. Und sogleich sandten sie ihr Con-tingent nach alteidgenössischer Art. Es ist ein un-gemein rührender Anblick, schreibt einer vomHeer, wie die alte Schweiz aus ihrem Grabe nachund nach aufersteht!
Sechs Wochen lang stockte aller Handel undWandel in Zürich, alle Comptoirs waren ver-schlossen, und kaum hatte der Revolutionssturmund der Kanonendonner verhallt, als wieder allesemporzukeimen, und die Gesichter sich zu entfaltenbegannen. Alles wird für die Befreier willighergegeben und gethan. So auch anderwärts.Das Oberland schmachtet nach der HerstellungBerns. Die Wasliftr haben in diesen letzten Zei-