Briefe an Bonstette«.
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Durch mich kam es auch in die kleinen KantonsIch versage die Recension nicht; in der That ver-dienen seine Vorzüge bekannter zu werden: aberin dieser Periode des Herumwirbelns, wo ich selbstAnfangs keiner Woche gewiß weiß, ob ich amEnde derselben noch hier-seyn werde, muß ich umAufschub bitten.
Wegen Valeires bin ich freilich bange: diewestliche Schweiz soll so erschöpft seyn, als die öst-liche; und an jener lisière des Jura dürfte manwohl eine längere Zeit verweilen. Man muß thun,was möglich ist: empfehlet Ihr es Euren Freun-den, die meine jetzt nicht seyn dürfen; ich, wenndas Heer dorthin kommt, werde St. u. W. rc.darum schreiben, und vielleicht selbst da seyn. Uebri-gens ist freilich nur auf Grund und Boden, Hausund Hof, zu rechnen; was darin ist, wollen wirretten, wenn wir können. —
Won deinen im I. 98 geschriebenen Sachen hatmir F. bisher nichts gegeben; im deutschen Mer-cur lese ich mit Entzückung die Geschichte deinernordischen Reise, und fühle mich dir zur Seite,wie da wir von dcrLenggaß*) aus gerade auf denEhasseral **) wanderten.
Schreibe mir von Hween. Die Gegenden, wogroße Männer gewohnt, sind mir-heilig.
Ich weiß den großen Unterschied des dänischenund schwedischen Volkscharakters nicht, aber ebenso gut die physischen Ursachen.
Adieu, für dießmal; nächstens über Gedichteund Magazin; wenn ich aber in die Schweiz gehe,wöchentlich ein Brief, kurz wie Hallers an Bvn-
*) Straße in Bern.
**) Ein Gipfel des Jura. A. d. H.
I. v. MLlîerê sâmmtl. Werke. XXXVI. 10