Briefe an Bsnstetten.
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noch etwas weit Fürchterlicheres, als Despotismusmit derselben; und sie artet gar bald in diesen odervöllige Verwilderung aus.
Eure Reise gehe jetzt nicht an den Tajo, nochin Andalusiens Gefilde; es zieht sich da schwarz zu-sammen. Glücklich, die nichts mehr zu verlierenhaben!
Wien, 17 Sept- isoo.
Ich habe Etwas gefunden, das deine Verbin-dung der lodbrogischen Saga mit unseren bestätigt.Diese (bei Etterlin) sagt wis jene, die Wandern-den haben auf Rom ziehen wollen; da haben ihnendie lieblichen Matten gefallen, in denen jetzt Schwptzruhet.
58.
Sowohl Rom*), als Bon's sten Theil habe ich;jenes, ziehe ich den zwei ersten Theilen vor, letzte-res ist für mich besonders interessant. Mit diesenwenigen Worten bitte ich meine geliebtesten Freunde,sich nur acht Tage zu gedulden, bis ich beide Bü-cher, so aufmerksam, als sie es verdienen, gelesenhabe; sofort werde ich den Eindruck jedes Artikels,und auch berichten, wo ich an den herrlichen Denk-mälern Eurer Gefühle und Eures Geistes irgendein kaum merkbares Fleckchen entdeckt zu haben ver-meinen durfte. Diese peilen schreibe ich eigentlich,um für den schönen Genuß, den die Briefe vom18 Oct. mir gewährten, innig zu danken. Nur ei-nige Tage später, als gewöhnlich, bekam ich sie.Dieser fleißige Müller, den man Tag und Nachtüber den schwersten Folianten glaubt, hat nämlich
*) Tagebuch über Rom, von §r. Brun, geb. Mün-uï die im Mercur rinMÜckten Fragmente.