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Johannes von Müllers Briefe an Carl Victor von Bonstetten III : geschrieben vom Jahr 1773 bis 1809 ; Briefe an Herrn Charles Bonnet : Briefe an Freunde 1 / herausgegeben von Friederika Brun
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Briefe an Bonfletten.

Welt übergeben sehe, bek welcher sie für dieses Zeit-alter einige Ehrenrettung seyn wird. Möge übri-gens die Göttin, welche den Poeten inspirirt hat,den Sterblichen noch lange nicht sich entziehen! Zuunersetzlich wäre sie, die Trostbringerin, indeß desUnfalls Stürme noch immer, mit höherm Geheulsich erhebend, den letzten (sehr morschen, übelver-sorgten) Damm bedrohen, um vollends überall weg-zuschivemmen, was von traulicher Glückseligkeit nochhin und wieder unter den Fittigen ruhiger Weis-heit blühet! Sie verstehen meinen Horoskop und»erlassen mir den Commentar.

*) Jetzt, Bon! zu deinem 2ten Bande. Ueberdie Gartenkunst habe ich bei Anlaß des MercurSgesprochen. Die nordischen Abhandlungen bringendie Verwandtschaft unseres mit jenem Volke zu un-widerstehlicher Evidenz, und öffnen zugleich derPhilosophie der Geschichte des Menschen ein bisherverschlossenes Magazin. Ich bin mit deiner Erzäh-lung der Thatsachen und mit deinen Anmerkungendarüber ganz einig; wo du metaphysicirst, bist dumir, und, ich höre auch Andern, zuweilen etwastrocken oder dunkel, das aber, insonderheit bei mir,eine Folge der ganz andern Wendung ist, welchemeine Studien und meine Composition stüh be-kamen.

S. 94 , Lin. 3 . Nicht so gering ist der sinesischeUnterschied. Daß jede Idee ein eigenes Zeichen hat,und über Erlernung von wohl 80,000 Buchstabendas meiste Leben, auch des Fleißigsten, vergeht, ist

*) Müllers Anmerkungen zu dem 2 ten Bande von35. v- Bonstettens in Kopenhagen gedrucktenSchriften. A, d. H. „