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Briefe fin Bonstetten.
des Thomas von Aguino nicht? „Weil er ein Ita-liener"; und er erzählte sehr viel aus dem König-reich Orangeburg, welches das Gouverne-ment Orcnburg ist. Es ist erstaunlich, wiewenige Sachen und wie viele Worte die hiesigenKöpfe erfüllen; es ist gemeines Uebel, und ausFrankreich gebürtig; von dem Sophisten îinguetwird es reichlich genährt- Ueberhaupt herrscht nunRvuffeau's Manier und nicht Mvntesquieu's: je-ner erstaunt ob allem, dieser erklärt alles; zu je-nem wird ein lebhafter Geist, aber zu diesem großeGelehrtheit erfordert, weßwegen jener die größereSchule hat, dieser aber wird bleiben, wenn dieSpannung, in der ewig zu bleiben unmöglich ist,endlich erschlappt. Nirgends, als hier sieht manbesser, warum der edle Trajan simpliciora ingé-nia magi» diligebat; der esprit wird mir uner-träglich.
Bois, lere, l Febr. 1 780.
Nicht im Winter 1781, sondern im Frühling1780, nicht mit Srebenthal, Frutigen und HaSli,sondern als der erste Theil desselben zweiten; nichtanders eingekleidet, sondern wie es ist, in seinerangebornen Gestalt und Natur, soll das Sancn-kindli*) erscheinen. Nie ist eines in unbarmher-zigere, barbarischere Hände, als dieses in meine,gefallen; ich hatte mich mit allen Vorurtheileu da-wider angefüllt, um von der Freundschaftnicht ver-
*) Nämlich die reizenden Briefe über ein schwei^erbsches -irtenland von 8- 33. von Bonstetten.
A. d. H.