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Johannes von Müllers Briefe an Carl Victor von Bonstetten III : geschrieben vom Jahr 1773 bis 1809 ; Briefe an Herrn Charles Bonnet : Briefe an Freunde 1 / herausgegeben von Friederika Brun
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Briefe an Bonstetten.

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liche Fehler in schweizerischen Namen, und sind nichtschneller, als eben Pfähler; ich wäre denn selberda. Also bleibt mir nur übrig, ihm auf alle Weiseanzuliegen, daß er nicht zaudere. In Wahr-heit liegt mir viel daran, und kannst du mirkeinen bessern Dienst thun, und mit nichts deinenFreund mehr erfreuen, als wenn du mit Pf. oftsprichst, und es ihm nachdrücklichst empfiehlst. AmDienstag schicke ich ihm andere 6 Bogen. VeimDurchlesen scheint mir das Glück dieses Buchs un-zweifelhaft ; zugleich scheinen diese Aenderungen, überdie du zappelst, eine gewisse antike Majestät inEinfalt sichtbar zu machen.

Dir, dem Geschichtschreiber des Hirtenlebcns,kann ich mich nicht enthalten, folgenden Brief anPeter Collinson in Auszug zu schreiben; 5 Millio-nen Schafe mit feiner Wolle reisen in Spanien; dieWolle und Fleisch eines jeden bringen jährlich etwa24 Real (deren 15 ein Piaster); zwei Drittel hie-von gehen auf die Unkosten, 6 werden dem König,2 sind reiner Ertrag. Die alten Könige waren Her-ren aller Heerden; daher ist noch der Rath der kö-niglichen Heerde, und 1771 derselben Gesetzbuch er-schienen. 10,000 machen eine Heerde in 10 Stäm-men. Der Oberhirt muß stark, wachsam, in Wei-de, Wetter und Krankheiten verständig und von4 — 500 Schafen Eigenthümer seyn. Er setzt ; Schä-fer und Hunde über jeden Stamm. Er selbst hatjährlich 40 Pfund Sterl. und ein Pferd. Von denQuellen des Douro und Ebro durchreisen die Heer-den jährlich 40 Tage, ohne Rast 150 Stunden;Oelgärten, Weinberge, Kornfelder müssen ihnen soVards weit offen stehen. Die Schäfer marschirenvoran. Jede Heerde auf die Weide des vorigenJahrs. Am besten werden die neugebornen besorgt,UM die Reise auszuhalten. They cut off their hairs