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Johannes von Müllers Briefe an Carl Victor von Bonstetten III : geschrieben vom Jahr 1773 bis 1809 ; Briefe an Herrn Charles Bonnet : Briefe an Freunde 1 / herausgegeben von Friederika Brun
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Briefe an Bonstetten.

stfe sinchcs below the rump, for cleanlinefs;mit einem glühenden Eisen gezeichnet; den Widder»ein Theil der Hörner abgesägt. Jeder Stammleckt in 5 Monaten 25 Centner Salz, im Winterkeins; keines, wo das Erdreich Iimo-8wne; eswird ihnen anf flache Steine gestreut. Von Altersher wird allen am Ende Seht. der Rücken mitochre gewaschen; welches ein Firniß, und verhin-dert die Wolle, lang, osperous und grob zu wer-den. Für ion Stück 6—7 Widder, es ist aberauch ein Widderstamm, dem nichts gestattet wird,man behält ihn so wegen der Wolle; sein Vließist an Schwere gegen andere wie 5 zu i; auch le-ben diese bis 8 Jahre. Lämmer, die mit dem Ge-klingel voran zu ziehen geschickt, werden auch derZeugungskraft beraubt. Abreise nach dem Gebirgam Ende Aprils; welche fie ungeduldig erwarten,und oft laust ein Stamm 5 — 4 Stunden voraus;findet durch ganz Spanien die Weide des vorigenJahres wiederum auf. Geschoren werden fie, wenndas Wetter schön, also die Wolle trocken; 10,000von 125 Schäfern; die Widder am langsamsten,man darf fie nicht binden, fie wehren sich ;um Er-sticken; die Nacht vor der Schur find sie in derSchwitzstube; an die Luft werden fie nach und nachwieder gewöhnt, die Hälfte des Gewichts der Wollegeht im Waschen verloren. Die Wolle ist kurz,weiß, seiden, weil in freier, immer gleicher Tem-peratur; das Gegentheil bei Schafen, dîê nicht rei-sen. Falsch, daß die Schafe aromatische Krauteraussuchen; aber in Eil und Hunger fressen sie alles.

7.

Boisstere, den 1 März 1730 -Hier ist jedermann krank. Wie unglaublich, lang-