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Johannes von Müllers Briefe an Carl Victor von Bonstetten III : geschrieben vom Jahr 1773 bis 1809 ; Briefe an Herrn Charles Bonnet : Briefe an Freunde 1 / herausgegeben von Friederika Brun
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Briefe an Bonstetten.

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weilig die Einsamkeit, wenn man nicht allein ist!wöchentlich 4 oder 5mal! wenigstens! „Ich fangean, Geist ukd Witz zu verwünschen. Es ekelt mirdavor. Er tobtet die Freude, er macht aus demUmgang ein anstrengenderes Studium, als die wah-ren sind. Wie abscheulich, wenn man in den Er-holungsstundeu jede Phrase messen und wägen muß.Dann stirbt Grazie, und alles Weiche, Sanfte,Fleischige schrumpft ein, bis nichts mehr vorhan-den ist, als ein Skeleton von Epigrammen. Wozusoll das im Leben? Jst's nicht der Tod freier Staa-ten, und wozu hilst's den Großen, wozu im Krieg,wozu im Frieden? Indessen unterliegt alle An-muth und Wonne. Um Gottes willen, liebsterBonst.; um unserer Freundschaft willen, um alleswillen, was dir theuer und lieb ist, wenn ich zu«.dir komme, habe doch keinen Geist, und vergiß denMichelet. Wenn du mich erlaben und glücklich ma-chen willst, sey doch, ich bitte dich, in aller Dumm-heit lustig!"

Die andere neu entdeckte Ode von Horatiust

Ad Julium Florum.

Discolor grandem grarrat uyä ramurn ;

Instat autumnus ; glaciaiis annoMox hyems rolrenle adcrit, capiilis-Horrida canis.

Jam licet Nymphas tropide fugacesInsequi lento pcdc detinendasEfc labris captae simulantis iramOscula figi ;

Jam liest rino madidos vetustoDe die laetum recitare Carmen ;

Flore, si te dos hilarem, licebitSumere noctem.